Am 13. September lädt das Denkmalamt Frankfurt zum Tag des offenen Denkmals ein. Jetzt anmelden und historische Führungen durch Frankfurt erleben!
Der Sound der Weltstadt steckt nicht nur in der Musik – er steckt auch in den Mauern, Kirchen und Siedlungen dieser Stadt. Am Sonntag, den 13. September, ist es wieder so weit: Der Tag des offenen Denkmals öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben. Das Denkmalamt Frankfurt lädt euch zu verschiedenen Führungen durch Frankfurts beeindruckende Baugeschichte ein. Anmeldungen sind ab sofort möglich – also nichts wie ran!
Der Vormittag gehört Höchst! Um 10.30 Uhr startet ein Rundgang durch die Altstadt Höchst und das Höchster Westend. Beide Viertel bestechen durch ihre fast noch unversehrten historischen Bauten – ein echtes Highlight mitten in Frankfurt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf einigen der besonders gelungenen denkmalgerechten Sanierungsergebnissen. Wer sehen will, wie Denkmalpflege wirklich funktioniert, sollte sich diesen Rundgang nicht entgehen lassen.
Ebenfalls in Höchst wartet ein ganz besonderes Highlight: Das von Peter Behrens entworfene Verwaltungsgebäude im Industriepark Höchst. Mit seinen aufwendig gestalteten Innenräumen gilt es als echtes Juwel der Industriekultur. Führungen finden um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr statt. Aber Achtung – hier gelten besondere Regeln! Für diese Rundgänge ist eine vorherige Registrierung beim Denkmalamt zwingend erforderlich. Nur wer eine Bestätigung vom Denkmalamt hat, kommt rein. Außerdem müsst ihr beim Einlass einen gültigen amtlichen Lichtbildausweis im Original vorzeigen. Nicht-EU-Bürger benötigen zwingend einen Reisepass – Führerscheine oder Schülerausweise werden nicht akzeptiert.
Um 13.30 Uhr geht es weiter mit einem echten Frankfurter Wahrzeichen: der katholischen Kirche St. Leonhard. Der bedeutende Sakralbau blickt auf eine 800-jährige Baugeschichte zurück. Bei der Führung steht die zuletzt abgeschlossene Sanierung der Vorhalle im Mittelpunkt. Geschichte, Handwerk und Architektur – das wird ein unvergesslicher Einblick!
In den 1920er Jahren entstanden in Frankfurt rund 12.000 Wohnungen – darunter die berühmte Gartensiedlung in der Römerstadt. Zwei Führungen um 11 Uhr und 13 Uhr beleuchten die Idee und Umsetzung des modernen Bauens im Zuge des Bauprogramms Neues Frankfurt. Wer verstehen will, wie Frankfurt zu der Stadt wurde, die es heute ist, sollte hier unbedingt mitmachen.
Für alle Führungen gilt: Eine Anmeldung ist Pflicht! Schreibt einfach eine E-Mail an denkmalamt@stadt-frankfurt.de und gebt dabei den Vor- und Nachnamen aller teilnehmenden Personen an. Die Teilnehmerzahl ist bei allen Führungen begrenzt – also schnell sein lohnt sich. Sichert euch euren Platz und erlebt das beste Programm im Main-Gebiet direkt vor eurer Haustür!


Tschaikowskis Oper „Mazeppa



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