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Stau-Alarm zum Herbstferien-Start: Diese Autobahnen solltet ihr meiden

ADAC warnt vor Stau-Chaos auf Hessens Autobahnen zum Herbstferien-Start: A3, A5 und A7 besonders betroffen, dazu Baustellen und Navi-Fallen.

Redaktion
·
1. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 12 Stunden

Herbstferien in Hessen: Volle Autobahnen statt freier Fahrt

Ferienzeit heißt leider auch: Stauzeit! Zum Start der hessischen Herbstferien warnt der ADAC Hessen-Thüringen vor vollen Autobahnen rund um Frankfurt und auf den großen Fernstrecken. Wer jetzt noch in den Urlaub starten will, sollte sich auf stockenden Verkehr einstellen – vor allem am Freitagnachmittag, dem 2. Oktober, und am Samstagmorgen, dem 3. Oktober, bis in die Mittagsstunden hinein.

Besonders eng wird’s laut ADAC in Ballungsräumen wie Frankfurt sowie auf den Fernverbindungen A3, A5 und A7 – und das in beide Richtungen. Also nicht nur raus aus der Stadt, sondern auch rein kann zur Geduldsprobe werden!

Baustellen machen’s nicht leichter

Als wäre der Ferienverkehr nicht schon genug, bremsen gleich mehrere Großbaustellen zusätzlich aus. Betroffen sind laut ADAC die A3 rund um das Frankfurter Kreuz, die A4 am Kirchheimer Dreieck, die A7 am Hattenbacher Dreieck sowie bei Bad Brückenau-Volkers und die A60 auf Höhe Mainspitz-Dreieck. Bundesweit zählt der ADAC derzeit über 1.000 Autobahn-Baustellen – da ist Geduld gefragt, egal wo ihr unterwegs seid.

Noch mal richtig voll könnte es laut ADAC am Wochenende vom 16. bis 18. Oktober werden. Dann trifft der Rückreiseverkehr nach Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf den Ferienstart weiterer Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen. Doppelter Verkehr, doppelter Stau.

So kommt ihr trotzdem entspannt ans Ziel

Lukas Berkel, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen, empfiehlt: Wer flexibel ist, sollte die Fahrt antizyklisch planen und nicht genau in den Stoßzeiten losfahren. Samstagabend oder Sonntagmorgen können laut ADAC entspanntere Reisezeiten sein. Wie kinzig.news berichtet, gilt diese Empfehlung besonders fürs Ferienwochenende, wenn der Verkehr auf den großen Routen am dichtesten ist.

Der ADAC rät außerdem, die Reise vorausschauend zu planen und sich vorab über mögliche Alternativrouten zu informieren – so lassen sich Staustrecken frühzeitig umfahren. Für Familien mit Kindern empfiehlt der Automobilclub ausreichend Getränke und regelmäßige Bewegungspausen. Wer etwas mehr Zeit hat, kann kleine Ausflüge abseits der Autobahn einplanen und sich an touristischen Hinweisschildern orientieren.

Kein blindes Vertrauen ins Navi

Ein wichtiger Punkt in der ADAC-Stauprognose: Wer sich nur aufs Navi verlässt, kann schnell ratlos dastehen. Zwar arbeiten moderne Geräte meist zuverlässig, doch Straßensperrungen oder aktuelle Staus sind nicht immer korrekt verzeichnet. Vor allem eingebaute Navis brauchen regelmäßige Updates, sonst ist das Kartenmaterial schnell veraltet. Auch auf Apps verschiedener Anbieter ist nicht immer hundertprozentig Verlass.

Der ADAC empfiehlt deshalb, sich vorab über die geplante Route zu informieren. So behaltet ihr den Überblick über die Strecke und könnt bei Bedarf spontan ausweichen.

Rettungsgasse und Verhalten im Stau

Steht der Verkehr erstmal, zählt jede Sekunde für Einsatzkräfte. Der ADAC erinnert: Schon bei stockendem Verkehr muss an die Rettungsgasse gedacht werden. Fahrzeuge auf dem linken Streifen weichen nach links aus, alle anderen so weit wie möglich nach rechts.

Bei längeren Störungen oder Vollsperrungen gelten klare Regeln: Aussteigen ist außer zur Unfallsicherung verboten, Rückwärtsfahren und Wenden auf der Autobahn sind tabu, und der Standstreifen bleibt Pannenfahrzeugen vorbehalten – wer ihn trotzdem nutzt, riskiert laut ADAC mindestens 75 Euro Verwarngeld und einen Punkt. Auch im Stau gilt bei laufendem Motor das Handyverbot am Steuer.

Fazit: Gut vorbereitet durch die Ferienzeit

Wer in den Herbstferien mit dem Auto unterwegs ist, sollte Geduld mitbringen und vor allem gut planen. Die ADAC-Prognose zeigt klar: Besonders an den Wochenenden rund um Ferienstart und Rückreise wird es auf Hessens Autobahnen eng. Mit der richtigen Routenwahl, realistischen Zeitplänen und ein bisschen Gelassenheit kommt ihr trotzdem sicher ans Ziel.

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