
Benzin wird günstiger, Diesel bleibt stabil – aber der ADAC kritisiert das Preisniveau als zu hoch.
Gute Nachricht für alle, die gerade häufiger tanken müssen: Benzin wird etwas günstiger! Laut aktuellen Zahlen des ADAC kostet Super E10 bundesweit im Schnitt rund 2,267 Euro je Liter – das sind 3,3 Cent weniger als in der Vorwoche. Wer mit Diesel unterwegs ist, schaut allerdings in die Röhre: Der Dieselpreis bleibt nahezu unverändert bei durchschnittlich 2,428 Euro je Liter, ein minimales Plus von 0,6 Cent.
Interessant dabei: Der Ölpreis hat zuletzt deutlich nachgegeben. Ein Barrel der Nordseesorte Brent notierte laut ADAC unter der Marke von 100 US-Dollar – mehr als zehn US-Dollar weniger als noch in der Vorwoche. Eigentlich ein klares Signal für günstigere Preise an der Zapfsäule. Doch wie der ADAC betont, spiegelt sich dieser Rückgang bisher nur teilweise in den Kraftstoffpreisen wider. Der Automobilclub sieht insbesondere auf Raffinerie- und Großhandelsebene weiterhin Erklärungsbedarf.
Wer clever ist, tankt kurz vor 12 Uhr – denn dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten, so der ADAC. Ab Mittag steigen sie stark an und fallen anschließend langsam wieder. Das klingt simpel, kann aber bares Geld sparen!
Noch mehr rausholen lässt sich mit dem Preisvergleich per App. Der ADAC empfiehlt dafür seine eigene App ADAC Drive, mit der sich die aktuellen Preise an mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland rund um die Uhr vergleichen lassen. Wie chip.de berichtet, punktet ADAC Drive außerdem mit einer Preis-Historie und Prognose-Funktion für angemeldete Nutzer – so lässt sich einschätzen, ob sich das Tanken sofort lohnt oder ob die Preise noch sinken könnten.
Neben ADAC Drive gibt es laut chip.de weitere hilfreiche Alternativen:
Wer über die Grenze fährt, sollte wissen: In der Schweiz lag der Benzinpreis laut ADAC zuletzt bei rund 2,14 Euro je Liter (etwa 2,03 Schweizer Franken), der Dieselpreis bei rund 2,46 Euro je Liter (ca. 2,33 Schweizer Franken). Tankstellen an Autobahnen und in größeren Ortschaften sind dabei in der Regel durchgehend geöffnet – außerhalb der Öffnungszeiten stehen SB-Automaten zur Verfügung.
Die Lage bleibt angespannt – auch wenn Benzin gerade minimal günstiger wird. Der ADAC macht deutlich: Angesichts des stark gesunkenen Ölpreises müsste die Entlastung an der Zapfsäule eigentlich deutlich größer ausfallen. Für euch heißt das: Nutzt die richtigen Apps, tankt zum richtigen Zeitpunkt und vergleicht – ob in Frankfurt, der Region oder auf der nächsten Urlaubsfahrt. Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch weiter auf dem Laufenden!
Wie viel kostet Super E10 aktuell im bundesweiten Durchschnitt?
Laut aktuellen ADAC-Zahlen kostet Super E10 im bundesweiten Mittel rund 2,267 Euro je Liter – das sind 3,3 Cent weniger als in der Vorwoche.
Warum sind die Spritpreise trotz sinkendem Ölpreis noch so hoch?
Der ADAC weist darauf hin, dass sich der deutliche Rückgang des Ölpreises bisher nur teilweise in den Kraftstoffpreisen widerspiegelt. Der Automobilclub sieht insbesondere auf Raffinerie- und Großhandelsebene Erklärungsbedarf. Auch der Euro-Dollar-Wechselkurs und internationale Produktmärkte spielen eine Rolle.
Wann ist die günstigste Tageszeit zum Tanken?
Der ADAC empfiehlt, kurz vor 12 Uhr zu tanken. Zu diesem Zeitpunkt sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Ab Mittag steigen sie stark an und fallen danach nur langsam wieder.
Welche Apps helfen beim Finden der günstigsten Tankstelle?
Empfehlenswert sind laut ADAC und chip.de unter anderem ADAC Drive (mit Preisvergleich und Prognose-Funktion), Benzinpreis-Blitz (besonders gut für Grenzregionen und Auslandsfahrten) und PACE Drive (mit integrierter Bezahlfunktion an der Zapfsäule).
Wie hoch sind die Spritpreise in der Schweiz?
Laut ADAC lag der Benzinpreis in der Schweiz zuletzt bei rund 2,14 Euro je Liter, der Dieselpreis bei rund 2,46 Euro je Liter (Stand: 18.09.2026).






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