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Spritpreise aktuell: Benzin günstiger, Diesel trotzt dem Ölpreis-Rückgang

Benzin kostet aktuell 2,267 Euro pro Liter – 3,3 Cent weniger als letzte Woche. Diesel bleibt teuer, obwohl der Ölpreis stark gefallen ist. Was steckt dahinter?

Redaktion
·
23. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 10 Stunden

Leichte Entlastung an der Zapfsäule – aber nicht für alle

Es gibt Neuigkeiten von der Tankstelle – und die sind zumindest für Benzinfahrer etwas erfreulicher als zuletzt. Laut aktuellen Zahlen des ADAC vom 23. September 2026 kostet Super E10 im bundesweiten Mittel rund 2,267 Euro pro Liter – das sind 3,3 Cent weniger als in der Vorwoche. Wer Diesel tankt, schaut dagegen in die Röhre: Der Preis blieb mit 2,428 Euro pro Liter nahezu unverändert und stieg sogar minimal um 0,6 Cent an.

Ölpreis im Keller – Zapfsäulen reagieren kaum

Was dabei besonders auffällt: Der Rohölpreis ist im selben Zeitraum deutlich gefallen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent notierte zuletzt unter der Marke von 100 US-Dollar – das sind mehr als zehn US-Dollar weniger als noch in der Vorwoche. Eigentlich müsste das für spürbar günstigeres Tanken sorgen. Tut es aber nicht – zumindest nicht in dem Maße, das man erwarten würde. Der ADAC kritisiert deshalb: Das aktuelle Preisniveau ist aus Sicht des Clubs weiterhin zu hoch. Auf Raffinerie- und Großhandelsebene bestehe „Erklärungsbedarf“, so der Automobilclub. Neben dem Rohölpreis spielen auch der Euro-Dollar-Wechselkurs und internationale Produktmärkte eine Rolle – dennoch spiegelt sich der Rückgang bislang nur teilweise an den Zapfsäulen wider.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Tanken?

Wer clever tanken will, sollte auf die Uhrzeit achten. Der ADAC empfiehlt, möglichst kurz vor 12 Uhr zur Tankstelle zu fahren – dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Ab 12 Uhr steigen sie stark an, um danach wieder langsam zu fallen. Wer zeitlich flexibel ist, kann damit bares Geld sparen.

Noch gezielter geht’s mit der ADAC Drive App: Wie nord24.de berichtet, zeigt die App nicht nur aktuelle Spritpreise an mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland, sondern auch eine Preis-Historie für die vergangenen 24 Stunden und 7 Tage sowie eine Prognose für den günstigsten Tankzeitpunkt. So lässt sich auf einen Blick einschätzen, ob der Preis gerade eher hoch oder niedrig ist – und ob sich Warten lohnt.

Auch für Reisen und E-Auto-Fahrer nützlich

Wer regelmäßig ins Ausland fährt: Die ADAC Drive App liefert laut nord24.de Spritpreise auch für Österreich, Italien, Spanien, Frankreich, Slowenien und Großbritannien. Das ermöglicht eine grobe Planung, wo Tanken auf der Strecke günstiger sein könnte.

Für alle, die mit einem Elektroauto unterwegs sind, bietet die App laut ADAC zudem Zugriff auf über 120.000 Ladestationen und 360.000 Ladepunkte in Europa – filterbar nach Ladeleistung, Steckertyp und Bezahlmöglichkeit. Wer zum Beispiel in die Schweiz fährt: Laut ADAC-Daten vom 18. September 2026 kostet Benzin dort im Mittel rund 2,14 Euro pro Liter, Diesel liegt bei 2,46 Euro pro Liter.

Fazit: Günstiger tanken ist möglich – mit dem richtigen Timing

Benzin wird leicht günstiger, Diesel bleibt teuer – und der gesunkene Ölpreis kommt an der Zapfsäule noch nicht richtig an. Der ADAC fordert mehr Transparenz auf Großhandelsebene. Bis dahin gilt: clever tanken, App nutzen und den Zeitpunkt gut wählen. Der Sound der Weltstadt kommt auch beim Spritsparen mit!

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Super E10 aktuell im bundesweiten Durchschnitt?

Laut ADAC (Stand: 23. September 2026) liegt der bundesweite Durchschnittspreis für Super E10 bei rund 2,267 Euro pro Liter – das sind 3,3 Cent weniger als in der Vorwoche.

Warum ist Diesel trotz gesunkenem Ölpreis nicht günstiger geworden?

Der ADAC erklärt, dass neben dem Rohölpreis auch der Euro-Dollar-Wechselkurs und internationale Produktmärkte die Kraftstoffpreise beeinflussen. Der deutliche Rückgang des Ölpreises spiegelt sich bislang nur teilweise an den Zapfsäulen wider. Der ADAC sieht deshalb insbesondere auf Raffinerie- und Großhandelsebene Erklärungsbedarf.

Wann ist der günstigste Zeitpunkt zum Tanken?

Der ADAC empfiehlt, kurz vor 12 Uhr zu tanken – dann sind die Spritpreise im Tagesverlauf am niedrigsten. Ab 12 Uhr steigen sie stark an und fallen danach wieder langsam.

Was kann die ADAC Drive App beim Tanken helfen?

Die App zeigt aktuelle Spritpreise an mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland, eine Preis-Historie für 24 Stunden und 7 Tage sowie eine Prognose für den günstigsten Tankzeitpunkt. Außerdem sind Spritpreise für mehrere europäische Länder abrufbar.

Was kostet Benzin in der Schweiz?

Laut ADAC-Daten (Stand: 18. September 2026) liegt der Benzinpreis in der Schweiz im wöchentlichen Mittel bei rund 2,14 Euro pro Liter, Diesel bei 2,46 Euro pro Liter.

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