
Skyliners Frankfurt starten mit 72:104-Pleite in Venedig in den EuroCup. Alle Fakten zu Gegnern, Terminen und Chancen im Überblick bei Radio Frankfurt.
Der Sound der Weltstadt bringt heute keine guten News aus Italien mit! Die Skyliners Frankfurt sind mit einer klaren Pleite in ihr EuroCup-Comeback gestartet. Bei Umana Reyer Venedig setzte es zum Auftakt der Gruppe B eine deutliche 72:104-Niederlage. Wir hatten in einem früheren Beitrag schon berichtet, dass die Frankfurter nach sieben Jahren Pause wieder auf Europas Bühne zurückkehren – jetzt gab’s direkt die kalte Dusche.
Venedig stand vergangene Saison im italienischen Pokalfinale und war für die Skyliners von Beginn an ein echter Brocken. Wie hessenschau.de berichtet, hatten die Frankfurter in der abgelaufenen Bundesliga-Saison nur Rang 15 belegt – rein sportlich also alles andere als ein EuroCup-Kandidat. Die Wildcard für den Wettbewerb bekamen die Skyliners trotzdem, und zwar für die kommenden drei Jahre. Der Grund dahinter: Die ULEB hat den EuroCup von 20 auf 32 Teams aufgestockt und will die Frankfurter offenbar mit Blick auf die geplante neue Arena im Stadtwald früh an sich binden.
Skyliners-Kapitän Till Pape hatte vor dem Spiel klargemacht, worauf sich sein Team einstellt: Man wisse, dass es eine große Herausforderung werde in einer starken Gruppe mit großen europäischen Top-Vereinen, wolle aber in jedem Spiel mithalten und auf Sieg spielen. Nach dem Auftaktspiel in Venedig ist klar: Das wird die nächsten Wochen richtig Arbeit.
Neben Venedig bekommen es die Frankfurter laut hessenschau.de in Gruppe B auch noch mit Türk Telekom Ankara, U-BT Cluj-Napoca aus Rumänien, La Laguna Tenerife aus Spanien, Siauliai aus Litauen sowie den London Lions aus England zu tun. Laut dem offiziellen Spielplan von Sport-Bild geht es für die Skyliners bereits am 6. Oktober weiter, dann kommt Siauliai zum Heimspiel nach Frankfurt. Danach wartet am 13. Oktober ein Auswärtsspiel bei den London Lions.
Der Modus bleibt dabei simpel: Alle 32 Teams sind auf vier Gruppen verteilt, in Hin- und Rückspielen kämpft jeder gegen jeden. Die besten vier einer Gruppe ziehen ins Achtelfinale ein, danach geht’s im K.o.-Modus mit Best-of-three-Serien weiter.
Auch wenn’s sportlich nicht nach Plan lief – ein paar treue Anhänger haben die Reise nach Venedig tatsächlich mitgemacht. Wie hessenschau.de berichtet, wurden über die Skyliners knapp 20 Tickets für Auswärtsfahrer bestellt. Wer künftig live dabei sein will: Reguläre Karten für die EuroCup-Heimspiele gibt’s schon ab 12,90 Euro, und damit günstiger als in der Bundesliga.
Klar ist: Die Klatsche in Venedig ist kein Beinbruch, aber ein Warnschuss. Mit vier deutschen Teams im diesjährigen EuroCup-Feld, darunter Neuling Rostock Seawolves, ist die Konkurrenz groß – und die Gruppe der Skyliners gehört zu den anspruchsvollsten im ganzen Wettbewerb. Ob’s beim nächsten Heimspiel gegen Siauliai besser läuft, zeigt sich schon bald. Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch natürlich auf dem Laufenden, wie’s für unsere Frankfurter weitergeht. Jetzt reinhören und dranbleiben!






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