
SKG Rumpenheim greift in der Kreisliga A2 nach dem Aufstieg in die Kreisoberliga. Kapitän Maik Kramer ist nach Meniskus-OP zurück und will diesmal bis zum…
Die neue Saison in der Fußball-Kreisliga A2 steht vor der Tür – und bei der SKG Rumpenheim brennt die Luft! Kapitän Maik Kramer ist nach einer Meniskus-Operation zurück im Training und hat nur ein Ziel: den Aufstieg in die Kreisoberliga Offenbach. Nach dem bitteren Ende der letzten Saison will der 34-jährige Innenverteidiger mit seiner Mannschaft diesmal den nächsten Schritt gehen.
Die letzte Spielzeit hat Maik Kramer nur aus der Distanz verfolgt. Im März zog er sich beim 2:2 gegen Mainflingen eine Meniskusverletzung zu, musste operiert werden und zusehen, wie das Team trotz einer starken Hinrunde am Ende leer ausging. Das entscheidende Topspiel in Steinheim ging mit 0:2 verloren, zwei Wochen später folgte ein schmerzhaftes 0:9 in Hainstadt. Meister Steinheim und Relegationssieger Hainstadt stiegen auf – Rumpenheim blieb auf Platz drei und damit in der Kreisliga A.
„In Steinheim hatte ich das Gefühl, dass die SVG vor uns großen Respekt hatte. Aber die Steinheimer waren einen Tick besser und haben zurecht gewonnen. Das war das entscheidende Spiel. Danach war bei uns der Stecker gezogen“, blickt Kramer zurück. Und ergänzt selbstkritisch: „Die letzte Konsequenz hat uns gefehlt – schade.“
Sein einziger Rückrunden-Einsatz war ein symbolischer: Am 23. Mai kam Kramer beim 6:0-Sieg gegen die Reserve der TSV Lämmerspiel ab der 83. Spielminute aufs Feld. Jetzt aber will der Kapitän von Anfang an dabei sein – und führen.
Das wird er auch brauchen, denn die SKG hat einige Abgänge zu verkraften. Volkan Ilnem wechselte zur TSV 1860 Hanau, Mahir Öztas zu Gemaa Tempelsee. Ralf Cölsch und Ismail Ballesteros pausieren nach Verletzungen. Als Antwort rücken unter anderem drei Talente aus der eigenen Jugend in den Kader auf. Kramer bezeichnet sie als „Mosaiksteinchen für eine gestandene Mannschaft“ – das klingt nach einem Plan.
Als härteste Konkurrenten im Kampf um den Titel oder den Relegationsplatz nennt Kramer gleich drei Teams: Die TSG Mainflingen, die eine „super Rückrunde gespielt“ hat, den Absteiger SKG Rodgau, der „sicher den freien Fall stoppen will“, und die SG Heusenstamm, die „unfassbar unangenehm zu bespielen“ ist.
Gleichzeitig weiß Kramer, dass auch Rumpenheim selbst unter Druck steht: „Wir zählen nach der Vorsaison zu den Favoriten, gegen uns werden alle Gegner alles geben.“ Der Weg nach oben wird steinig – aber der Kapitän ist bereit.
Was die SKG Rumpenheim ausmacht, ist laut Kramer vor allem der Zusammenhalt. „Da spielen viele Jungs wegen dieser Mannschaft und für diesen Verein. Der Aufstieg wäre die logische Konsequenz unserer positiven Entwicklung“, sagt er. Auf dem Platz selbst überzeugt der erfahrene Innenverteidiger mit Kopfballstärke und cleveren Lösungen unter Druck – und weiß genau, dass er schnelle Gegner nur mit gutem Stellungsspiel abfangen kann.
Eines ist klar: Rumpenheim will diesmal bis zum letzten Spieltag vorn dabei sein. Der Sound der Weltstadt begleitet euch – und wir drücken dem Team aus der Kreisliga A2 fest die Daumen!






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