
Im Rödelheimer Freibad in Frankfurt belästigte ein 45-Jähriger eine 17-Jährige im Becken. Die Jugendliche reagierte mutig – die Polizei nahm den Mann noch vor…
Frankfurt, Mittwochabend, 5. August – das Rödelheimer Freibad war gut besucht. Die Gäste genossen das kühle Nass nach einem langen Tag. Doch gegen 18:10 Uhr wurde die entspannte Stimmung jäh unterbrochen: Ein 45-jähriger Mann soll eine 17-jährige Jugendliche im Becken sexuell belästigt haben. Ein Schock-Moment, der zeigt, wie wichtig es ist, in solchen Situationen sofort zu handeln.
Wie ein Polizeisprecher am darauffolgenden Donnerstag bestätigte, tauchte der 45-Jährige unter Wasser dicht an der Jugendlichen vorbei – und nutzte dabei die Gelegenheit, um sie unsittlich zu berühren. Ein perfider Trick, der unter Wasser für andere Badegäste kaum sichtbar ist.
Doch das Mädchen ließ sich davon nicht einschüchtern. Statt zu schweigen oder den Vorfall aus Scham zu verdrängen, handelte die 17-Jährige sofort und genau richtig: Sie wandte sich unverzüglich an das Aufsichtspersonal des Freibads. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkannten den Ernst der Lage sofort und alarmierten die Polizei über den Notruf.
Die Frankfurter Polizei rückte kurze Zeit später an und nahm den 45-Jährigen noch im Freibad fest. Der Badespaß für ihn war damit beendet – stattdessen ging es direkt zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf das Polizeirevier. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen sexueller Belästigung eingeleitet. Er muss sich nun juristisch verantworten.
Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, bei solchen Vorfällen nicht zu schweigen. Die 17-Jährige hat mit ihrem couragierten Verhalten dazu beigetragen, dass der Täter sofort gestellt werden konnte. Wegschauen oder schweigen ist nie die richtige Reaktion – das Gegenteil ist der Fall. Sofort Aufsichtspersonal oder die Polizei informieren, lautet die klare Botschaft.
Das Rödelheimer Freibad ist ein beliebter Treffpunkt für Frankfurterinnen und Frankfurter in den Sommermonaten. Dass ein solcher Vorfall ausgerechnet hier passiert, macht betroffen. Umso wichtiger ist es, aufmerksam zu sein – und im Zweifel einzuschreiten oder zu melden.






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