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Riesen-Mural feiert Freundschaft zwischen Frankfurt und Philadelphia

Frankfurt und Philadelphia feiern ihre Städtepartnerschaft mit einem riesigen Wandgemälde an der VHS-Zentrale – ein Kunstwerk für Demokratie und Freundschaft.

Redaktion
·
3. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 3 Tagen

Der Sound der Weltstadt bekommt ein neues Bild

Frankfurt wird bunter – und zwar mit einem echten Hingucker! An der VHS-Zentrale in der Sonnemannstraße 13 ist ein riesiges Wandgemälde entstanden, das die Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Philadelphia feiert. Wie die vhs Frankfurt berichtet, wurde das zweiteilige Kunstwerk mit dem Titel „Frei/heit – Free\dom: Frankfurt – Philadelphia“ am 30. September 2026 offiziell eingeweiht. Mit dabei: Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, sowie Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung. Auch das US-Generalkonsulat, vertreten durch den stellvertretenden Generalkonsul John Degory, die Stadt Philadelphia mit Hayley Boyle und die VHS mit Verwaltungsleiterin Antje von Lipinski-Riechmann waren bei der Zeremonie im Innenhof der VHS-Zentrale vertreten.

Das Mural ist echt kein kleines Kunstwerk! Das erste Motiv an der Außenfassade misst stolze 13,5 Meter auf 9 Meter und zeigt den zerbrochenen Schirm der Frankfurterin Henriette Zobel. Das zweite Bildelement im zweiten Stock des Gebäudes bringt es auf 6,5 Meter auf 2,25 Meter und zeigt den abgebrochenen Griff des Schirms. Durch die Fensterfront im Gebäude können Besucher:innen beide Motive gleichzeitig betrachten – ein echtes Gesamtkunstwerk mitten im Ostend!

Eine Geschichte, die berührt

Das Besondere an dem Mural: Es erzählt eine echte Frankfurter Geschichte. Henriette Zobel geriet 1848 zufällig in Ausschreitungen und wurde in einem Schauprozess zu 16 Jahren Zuchthaus verurteilt – angeblich, weil sie mit ihrem Schirm versucht haben soll, den verhassten General von Auerswald anzugreifen. Diese Geschichte bildet jetzt den Kern eines Kunstwerks, das für Demokratie und Meinungsfreiheit steht.

Verantwortlich für das Design zeichnen sich die Künstler Case Maclaim und Joseph Iacona. Maclaim ist ein international bekannter Graffiti-Künstler aus Frankfurt, Iacona hat sich in Philadelphia als Künstler und Kunstpädagoge einen Namen gemacht. Richtig stark: Das Konzept wurde gemeinsam mit Jugendlichen aus beiden Städten im Rahmen eines Workshops entwickelt, der von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte gefördert wurde. So wird aus einem Wandgemälde ein echtes Gemeinschaftsprojekt zwischen zwei Weltstädten!

Zehn Jahre Partnerschaft – und kein Ende in Sicht

Das Mural würdigt die Partnerschaft zwischen Frankfurt und Philadelphia, die im Jahr 2025 ihr zehnjähriges Jubiläum feierte. Diese Verbindung zwischen den beiden Städten wird auch durch die Frankfurt-Philadelphia-Gesellschaft gepflegt, einen Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft, der laut Eintrag beim Amtsgericht Frankfurt am Main bereits seit 2017 aktiv ist. Solche Vereine sorgen dafür, dass der Austausch zwischen beiden Städten nicht nur auf dem Papier steht, sondern mit Leben gefüllt wird.

Und genau das zeigt dieses Mural eindrucksvoll: Kunst, Geschichte und internationale Freundschaft kommen hier auf einer Fassade zusammen. Wer neugierig geworden ist, kann sich das Kunstwerk im Innenhof der VHS-Zentrale in der Sonnemannstraße 13 im Ostend selbst anschauen – ein echtes Stück Frankfurter Stadtgeschichte, neu erzählt für die ganze Nachbarschaft.

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