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Razzia in der Deutschen-Bank-Zentrale Frankfurt: Steuerfahnder durchsuchen das Hochhaus

Razzia in der Deutschen-Bank-Zentrale Frankfurt: Steuerfahnder durchsuchen das Hochhaus wegen Cum-Cum-Geschäften.

Redaktion
·
22. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 30 Minuten

Steuerfahnder in Frankfurts bekanntestem Bankturm

Frankfurt am Main steht am 22. Juli 2026 im Fokus der Ermittler: Die Zentrale der Deutschen Bank ist ins Visier der Steuerfahndung geraten. Laut übereinstimmenden Berichten von Business Insider und Welt durchsuchten Ermittler der Staatsanwaltschaft und der Steuerfahndung seit den frühen Morgenstunden des 22. Juli das Hochhaus im Herzen der Mainmetropole. Frankfurt – der Sound der Weltstadt – ist diesmal aber nicht wegen einer Feier in den Schlagzeilen, sondern wegen eines handfesten Steuerermittlungsverfahrens.

Worum geht es bei der Razzia?

Im Mittelpunkt der Durchsuchungen sollen sogenannte Cum-Cum-Geschäfte stehen. Das ist ein Begriff, den viele aus den Wirtschaftsnachrichten kennen – dabei geht es vereinfacht gesagt um Aktiengeschäfte rund um den Dividendenstichtag, mit denen Steuern auf Kapitalerträge umgangen werden sollen.

Bestätigt wurde die Aktion offiziell durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf. Auf Anfrage der Frankfurter Rundschau teilte die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzkriminalität (ZeFin NRW) mit: „Die ZeFin NRW führt ein Ermittlungsverfahren, in dem heute in Frankfurt und andernorts Durchsuchungen erfolgten.“ Weitere Details nannte die Behörde unter Verweis auf das Steuergeheimnis nicht.

Nicht nur Frankfurt betroffen

Die Razzia in der Deutschen-Bank-Zentrale ist offenbar nicht die einzige ihrer Art an diesem Donnerstag. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bestätigte ausdrücklich, dass die Durchsuchungen „in Frankfurt und andernorts“ stattfanden – weitere Standorte sind also ebenfalls betroffen. Welche das konkret sind, bleibt bislang unklar.

Für Frankfurt bedeutet das: Die Stadt, die als Finanzherz Deutschlands gilt, steht erneut im Zentrum eines großen Wirtschaftsermittlungsverfahrens. Das ist eine andere Art von Aufmerksamkeit, als sie die Stadt sonst gewohnt ist – und eine, die weit über die Stadtgrenzen hinaus für Gesprächsstoff sorgt.

Frankfurt hat viele Gesichter

Während die Ermittler in der Deutschen-Bank-Zentrale aktiv sind, zeigt Frankfurt gleichzeitig seine gesellige Seite: Nur wenige Kilometer entfernt, in Dietzenbach, startet das Weinfest am Europaplatz in seine Jubiläumssaison. In einem früheren Beitrag haben wir euch bereits erzählt, wie das Dietzenbacher Weinfest sein 30-jähriges Bestehen feiert – mit treuen Stammgästen, neuen Winzern und jeder Menge regionaler Gemeinschaft. Die Region rund um Frankfurt hat eben wirklich viele Gesichter: mal Bankenturm, mal Weinstand.

Was passiert als nächstes?

Die Ermittlungen laufen. Ob und wann es weitere offizielle Statements der Deutschen Bank oder der Behörden geben wird, bleibt abzuwarten. Radio Frankfurt hält euch auf dem Laufenden – versprochen! Jetzt reinhören und keine wichtigen News aus dem Main-Gebiet verpassen.

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