Studio-Hotline 069–669 669 0

PayPal-Betrug: Vorsicht vor dieser gefährlichen Phishing-Mail

Betrüger verschicken derzeit gefälschte PayPal-Mails. So erkennst du die Phishing-Nachricht und schützt dein Konto.

Redaktion
·
5. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 9 Stunden

Dein Postfach als Falle: PayPal-Phishing ist wieder da

Ihr sitzt im Zug oder Auto, checkt kurz eure Mails und plötzlich: „Ungewöhnliche Anmeldung in deinem PayPal-Konto entdeckt!“ Der Puls geht hoch, der Finger zuckt Richtung Link. Genau darauf setzen Betrüger gerade massenhaft. Aktuell kursieren wieder jede Menge Phishing-Mails, die aussehen wie von PayPal, es aber ganz und gar nicht sind. Wir zeigen euch, wie ihr die Masche durchschaut, bevor euer Konto leergeräumt wird.

Die Masche mit der „verdächtigen Aktivität“

Der Klassiker unter den Fake-Mails: Angeblich wurde eine „ungewöhnliche Anmeldung“ oder „verdächtige Aktivität“ in eurem Konto entdeckt. Ihr sollt euch über einen Link einloggen, um euer Konto zu „verifizieren“ oder zu „entsperren“ – sonst drohe die Sperrung. Klingt erstmal plausibel, ist aber kompletter Betrug. Der Link führt nämlich nicht zur echten PayPal-Seite, sondern zu einer täuschend echten Kopie. Gebt ihr dort eure Login-Daten ein, landen die direkt bei den Kriminellen – und die übernehmen dann euer echtes Konto, um Geld abzubuchen oder Zahlungen in eurem Namen auszulösen.

24 Stunden Zeitdruck – die fiese Taktik

Noch dreister wird’s bei der Variante, die die Verbraucherzentrale gerade besonders im Visier hat. Hier wird behauptet, es gebe ein Problem mit eurem Konto oder eine verdächtige Transaktion – und euer Konto werde „innerhalb von 24 Stunden“ gesperrt, wenn ihr nicht sofort handelt. Genau diese Masche mit der 24-Stunden-Frist nehmen auch die Kollegen von CHIP gerade ganz genau unter die Lupe – und warnen PayPal-Kunden ausdrücklich davor, bei solchen Nachrichten in Hektik zu verfallen. Dieser künstliche Zeitdruck soll euch dazu bringen, unüberlegt zu klicken und dann nicht nur eure Zugangsdaten preiszugeben, sondern teilweise auch Adresse, Bankdaten oder Kreditkartendaten. Ganz wichtig: Seriöse Unternehmen wie PayPal drohen NIEMALS mit so kurzen Fristen und fragen NIEMALS per Mail nach sensiblen Daten über einen Link.

„Neue Anmeldung erkannt“ – die nächste Welle

Eine weitere Variante, die gerade in Umlauf ist, trägt den Betreff „Рау Рal – Neue Anmeldung erkannt“ (ja, mit kyrillischen Buchstaben im Namen getarnt). Die Nachricht gaukelt vor, jemand habe sich von einem unbekannten Gerät aus in euren Account eingeloggt, und fordert euch auf, über einen Link zu prüfen, ob ihr das selbst wart. Auch hier: reine Phishing-Falle. Die Betrüger setzen auf eure Sorge, gehackt worden zu sein – und genau diese Angst soll euch zum Klicken bringen. Auffällig sind oft kleine Fehler in Sprache oder Formatierung sowie eine Absenderadresse, die nicht ganz mit der echten PayPal-Domain übereinstimmt. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ist übrigens etwa ein Drittel aller unerwünschten Mails ein Phishing-Versuch – ihr seid also definitiv nicht allein mit diesem Problem.

So schützt ihr euch – die wichtigsten Tipps

  • Klickt niemals auf Links in solchen Mails, egal wie dringend es klingt
  • Loggt euch ausschließlich über die offizielle PayPal-App oder durch manuelle Eingabe der Adresse im Browser ein
  • Prüft die Absenderadresse genau – oft sind es gefälschte oder leicht abgewandelte Domains
  • Nutzt einen Passwort-Manager und aktiviert die Zwei-Faktor-Authentifizierung für zusätzlichen Schutz
  • Leitet verdächtige Mails an phishing@paypal.de weiter und löscht sie danach
  • Habt ihr bereits Daten eingegeben? Dann sofort das PayPal-Passwort ändern, den Kundenservice kontaktieren und ggf. eure Bank informieren, um Zahlungen zurückzubuchen

Quellen

Artikel teilen
Hilf uns, lokale Nachrichten zu verbreiten.

Dein Beitrag für Radio Frankfurt

Ob Meinung, Hinweis oder persönliche Geschichte: Reiche deinen Kommentar ein. Unsere Redaktion prüft deinen Beitrag vor der Veröffentlichung.
Einsatz von KI
Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage redaktionell ausgewählter Quellen erstellt, mehrstufig geprüft und vor der Veröffentlichung durch unsere Redaktion freigegeben. KI-generierte Bilder sind entsprechend gekennzeichnet.

Das könnte dich auch interessieren

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

1
Kontakt
2
Unterlagen
3
Datenschutz
WhatsApp vorhanden?
    Datenschutz*

    Kontaktformular

    Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.