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Neuer ZDF-Krimi „Frankfurt Mord“: Mord, Main und ein peinlicher Morgen danach

Neuer ZDF-Krimi „Frankfurt Mord“: One-Night-Stand, eine Main-Leiche und das Embryonenschutzgesetz sorgen für Spannung am Main. Jetzt in der Mediathek.

Redaktion
·
3. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 3 Tagen

Ein neuer Krimi mit waschechtem Frankfurt-Flair

Leute, hier kommt der Stoff, auf den Krimi-Fans im Main-Gebiet gewartet haben! Mit „Frankfurt Mord: Ein neues Leben“ startet eine neue ZDF-Krimireihe, die unsere Stadt endlich mal richtig in Szene setzt. Der Film steht laut der Schwäbischen Post seit Samstag, dem 3. Oktober, in der ZDF-Mediathek zum Streamen bereit – und könnte der Auftakt zu einer ganzen Reihe werden!

Peinlicher Start in den Fall

Der Einstieg hat’s in sich: Kommissarin Sarah Frankfurter, gespielt von Marie-Lou Sellem, wacht morgens auf und erschrickt sich über Geräusche in ihrer eigenen Wohnung. Wie tvtoday.de berichtet, schleicht da ein Fremder durch ihre vier Wände – sie streckt ihn erstmal nieder, bevor sie merkt: Das ist ihr One-Night-Stand von der Nacht zuvor, an den sie sich kaum noch erinnern kann. Der Typ ist deutlich jünger als sie, und die Schwäbische Post beschreibt die Szene so, dass er zum Frühstück bleiben will – was der Kommissarin sichtlich unangenehm ist.

Die Überraschung folgt auf dem Fuß: Auf dem Revier wird Frankfurter zu einer Frauenleiche gerufen, die laut Schwäbischer Post von einer Joggerin an der Main-Promenade entdeckt wurde. Und wer taucht als neuer Kollege auf? Genau, ihr One-Night-Stand Jakob Loose, gespielt von Johannes Hegemann. Vor Kollegin Milli Schneider, dargestellt von Leona Grundig, behauptet Frankfurter kurzerhand, es handle sich um ihren Neffen. Das Trio muss also nicht nur einen Mordfall lösen, sondern auch noch die eigene chaotische Dynamik unter einen Hut bringen.

Der Fall: Embryonenschutzgesetz und ein zerrüttetes Eheleben

Bei der Toten handelt es sich um Nicole Geissner, die laut Schwäbischer Post gemeinsam mit ihrem Mann Nils, gespielt von Franz Hartwig, einen Kinderbuchverlag leitete. Nicole hatte sich öffentlich für eine Lockerung des deutschen Embryonenschutzgesetzes eingesetzt, nachdem sie selbst jahrelang vergeblich versucht hatte, schwanger zu werden. Ihr Engagement über Social Media brachte ihr aber auch Feinde ein. Verdächtig macht sich zudem ihr Ehemann Nils, gegen den es laut Schwäbischer Post bereits eine Anzeige wegen häuslicher Gewalt gegeben haben soll. Weitere Hinweise könnten von Nachbarin Inga Pacher, gespielt von Isabell Polak, kommen, die das Ehepaar gut kannte. Auch der mysteriöse Holger Manthey, dargestellt von Peter Schneider, gerät ins Visier der Ermittler – er soll Fotos von den Geissners gemacht haben.

Jüdisches Leben und private Verwicklungen

Parallel zum Mordfall spielt auch das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana eine Rolle. Wie die Schwäbische Post schreibt, ist Sarahs Tochter Rakhel, gespielt von Vicky Nikolaevskaja, mittlerweile als Jung-Rabbinerin tätig, und Sarah will bei deren erstem großen Auftritt als Geistliche dabei sein. Kompliziert wird’s, weil auch Sarahs Ex-Mann dort auftaucht – der sie nach 25 Ehejahren für einen anderen Mann verlassen hat. Und als wäre das nicht genug Trubel, will der junge Kollege Jakob sich auch privat weiter mit Sarah treffen, während Kollegin Milli ebenfalls ein Auge auf ihn geworfen hat.

Starke Themen, aber nicht ohne Schwächen

Die Redaktion von tvtoday.de vergibt in ihrer Kritik 3 von 3 Punkten in der Gesamtwertung, bemängelt aber, dass der Fall mit seinen vielen Handlungssträngen und der ausführlichen Figurenzeichnung ziemlich überladen wirkt. Besonders die Dialoge rund um den One-Night-Stand seien teils zum Fremdschämen. Gelobt werden dagegen die Themen Embryonenschutzgesetz und jüdisches Leben in Deutschland, die laut tvtoday.de spannend und unverbraucht wirken. Auch die Schwäbische Post sieht in der Besetzung und Figurenzeichnung die klare Stärke des Films – der Kriminalfall selbst sei solide, aber nicht außergewöhnlich gebaut. Verantwortlich für das Drehbuch zeichnet laut Schwäbischer Post Head-Autorin Elena Lyubarskaya. Regie führte Franziska Hoenisch.

Fazit

Ob Mord am Main, Beziehungschaos oder gesellschaftlich brisante Themen – „Frankfurt Mord: Ein neues Leben“ bringt einiges auf den Tisch. Für alle, die Krimi-Unterhaltung mit echtem Frankfurt-Bezug suchen, lohnt sich definitiv ein Blick in die ZDF-Mediathek. Jetzt reinhören – äh, reinschauen!

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