Von Kolo Muani bis Ekitike: Wie Eintracht Frankfurt zum Meister der Millionen-Transfers wurde und warum Krösches Zukunft plötzlich wieder offen scheint.
Eintracht Frankfurt und das große Geld – das gehört seit Jahren zusammen! Immer wieder verlässt ein Top-Star die Adlerträger, immer wieder klingelt dabei die Kasse gewaltig. Wir schauen uns an, was aus den Monster-Transfers geworden ist und was das für die Zukunft des Klubs bedeutet. Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch bei diesem Thema natürlich auf dem Laufenden!
Randal Kolo Muani war schon vor Jahren einer der begehrtesten Stürmer der Bundesliga. Wie Goal.com berichtete, legte Paris Saint-Germain damals ein Angebot über 80 Millionen Euro für den Franzosen vor – und Eintracht Frankfurt lehnte ab! Erst ein nachgebessertes Angebot brachte am Ende die Wende. Der Deal zeigt: Wenn die Adlerträger einen Rohdiamanten entdecken, dann wird auch richtig verdient.
Sportvorstand Markus Krösche hat sich in seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt einen Ruf erarbeitet, der weit über Frankfurt hinausstrahlt. Wie sempremilan.com berichtet, gilt Krösche in der Bundesliga längst als ‚König der Kapitalgewinne‘. Die Zahlen sprechen für sich: Kolo Muani und Omar Marmoush kamen beide ablösefrei zur Eintracht und wurden anschließend für 95 beziehungsweise 75 Millionen Euro an PSG und Manchester City weiterverkauft. Hugo Ekitike wurde für über 30 Millionen Euro von PSG geholt und später für 95 Millionen Euro an Liverpool verkauft. Und auch Willian Pacho, einst für 13 Millionen Euro aus Antwerpen geholt, wechselte am Ende für 40 Millionen Euro zu PSG.
Diese Serie an Transfers hat Eintracht Frankfurt wirtschaftlich enorm gestärkt – und genau dieses Geschäftsmodell macht Krösche auch für andere europäische Topklubs interessant. Laut sempremilan.com wird sein Name seit Längerem mit AC Milan in Verbindung gebracht, wo man händeringend nach genau diesem Profil sucht: jemand, der Talente erkennt und sie gewinnbringend weiterverkauft.
Offiziell gab es lange klare Ansagen aus der Vereinsführung. Eintracht-Präsident und Aufsichtsratschef Mathias Beck erklärte laut sempremilan.com gegenüber BILD, dass der Verein Krösche mindestens bis 2028 halten wolle – so lange läuft sein Vertrag. Niemand von der AC Milan-Führung habe sich bei der Eintracht gemeldet, so Beck damals, und auch von Krösche selbst gebe es keine Anzeichen, den Verein vorzeitig verlassen zu wollen.
Neuere Berichte von Calciomercato.com, auf die sich sempremilan.com bezieht, zeichnen inzwischen aber ein etwas anderes Bild: Demnach soll sich Krösche wegen eines abgekühlten Verhältnisses zu Teilen der Fanszene weniger sicher über seine Zukunft in Frankfurt sein und könnte offener für einen neuen beruflichen Schritt sein als noch vor einiger Zeit.
Bevor Krösche zum gefragten Sportdirektor wurde, war er selbst Fußballer – in der Jugend von Werder Bremen, später als Spieler bei Paderborn. Nach seiner aktiven Karriere übernahm er dort direkt die zweite Mannschaft, wechselte später zu Bayer Leverkusen und kehrte anschließend als Sportdirektor nach Paderborn zurück. Von dort führte er den Klub aus der dritten Liga zurück in die Bundesliga, ehe RB Leipzig ihn 2019 als Nachfolger von Ralf Rangnick holte. Mit Leipzig erreichte er 2021 das Champions-League-Halbfinale, bevor er ein Jahr vor Vertragsende zur Eintracht wechselte. In seinen vier Jahren in Frankfurt gewann der Klub 2022 die Europa League und wurde 2025 Dritter der Bundesliga.
Während an der Spitze über Millionen-Transfers und mögliche Wechsel diskutiert wird, hält der Nachwuchs der Eintracht das Programm am Laufen. Wie wir in einem früheren Beitrag berichtet haben, traf die B-Jugend von Eintracht Frankfurt am 24. Oktober 2026 in Kassel auf KSV Hessen Kassel – ein echtes Hessen-Duell im Rahmen der B-Junioren-Hessenliga. Solche Spiele zeigen: Der Unterbau der Eintracht ist ordentlich aufgestellt, und auch dort wird hart gearbeitet, damit später vielleicht der nächste Millionen-Transfer aus der eigenen Jugend kommt.
Ob Kolo Muani, Marmoush, Ekitike oder Pacho – die Liste der Millionen-Abgänge bei Eintracht Frankfurt liest sich beeindruckend. Der Klub hat sich in der Bundesliga ein Geschäftsmodell erarbeitet, das europaweit Beachtung findet und sogar Top-Klubs wie AC Milan auf den Plan ruft, wenn es um die verantwortlichen Köpfe dahinter geht. Ob Markus Krösche der Eintracht bis 2028 erhalten bleibt oder doch früher einen neuen Weg einschlägt, bleibt spannend. DANKE AN 344.000 HÖRER, die mit uns am Ball bleiben – Jetzt reinhören und immer up to date sein, wenn’s um eure Eintracht geht!






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