
Frankfurt ist laut Greix-Mietpreisindex des IfW die zweitteuerste Metropole Deutschlands im Q2 2026. Alle neuen Zahlen und was sie für euch bedeuten.
Die Mietpreise in deutschen Großstädten klettern weiter nach oben – und Frankfurt ist mittendrin. Laut dem Greix-Mietpreisindex des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) gehört unsere Stadt im zweiten Quartal 2026 zu den zweitteuersten Metropolen Deutschlands. Für alle, die gerade auf Wohnungssuche sind, ist das keine leichte Nachricht.
Was die aktuellen Daten für das zweite Quartal 2026 zeigen: Die Entwicklung auf dem deutschen Mietmarkt läuft in verschiedene Richtungen. Besonders stark zulegen konnten Köln mit einem Plus von 6,0 Prozent im Jahresvergleich, Hamburg mit 5,1 Prozent und Düsseldorf mit 4,1 Prozent. Alle drei Städte liegen damit deutlich über dem bundesweiten Schnitt von 3,0 Prozent. Berlin dagegen zeigt eine überraschende Gegenbewegung: Dort sanken die Angebotsmieten um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Frankfurt hält sich in diesem Vergleich auf einem der oberen Plätze – Rang zwei unter den acht größten deutschen Städten. Das bedeutet: Wer hier wohnen will, muss nach wie vor tief in die Tasche greifen. Das günstigste Pflaster unter den acht größten Städten ist übrigens Leipzig, wo der Quadratmeter im Schnitt für 10,50 Euro angeboten wird.
Die Lage auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt ist also alles andere als entspannt. Wie wir in einem früheren Beitrag bereits beleuchtet haben, ist der Markt hier seit Längerem durch ein Nebeneinander aus steigenden Preisen in Toplagen und Bewegung in anderen Vierteln geprägt. Gestiegene Kreditzinsen haben das Kaufen für viele unerschwinglich gemacht – was die Nachfrage nach Mietwohnungen weiter anheizt und die Preise nach oben drückt.
Die neue Auswertung bestätigt: An der grundlegenden Dynamik hat sich wenig geändert. Frankfurt bleibt eine teure Stadt, in der Wohnraum knapp und begehrt ist. Wer auf der Suche ist, sollte Stadtteile und Angebote genau vergleichen – denn auch innerhalb Frankfurts gibt es Unterschiede, die einen echten Unterschied machen können.
Interessant ist der Blick über Frankfurt hinaus: Während die meisten Großstädte weiter steigende Mieten verbuchen, zeigt das Beispiel Berlin, dass ein Rückgang durchaus möglich ist. Der Unterschied zwischen der Preisentwicklung in Köln und Berlin ist dabei besonders auffällig – zwischen den beiden Städten klafft eine der größten Lücken im bundesweiten Vergleich. Das zeigt: Lokale Faktoren spielen eine enorme Rolle, wenn es um Mietpreise geht.






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