
Mieten in Frankfurt sind seit 2016 um 47 % gestiegen – Gehälter nur um 30 %. Was das für deinen Geldbeutel bedeutet und wo die Preise besonders stark zulegen.
Frankfurt, wir müssen reden. Wer hier eine Wohnung sucht, weiß längst: Es wird teurer. Aber wie viel teurer? Eine Auswertung des Maklerhauses Immoconcept macht das jetzt in Zahlen deutlich – und die haben es in sich.
Seit 2016 sind die Angebotsmieten im städtischen Schnitt um rund 47 Prozent gestiegen. Die Bruttoarbeitsentgelte der Beschäftigten dagegen? Die legten im gleichen Zeitraum nur um rund 30 Prozent zu. Das bedeutet: Der Abstand zwischen dem, was Frankfurt kostet, und dem, was Frankfurt zahlt, wächst – und das spürt ihr jeden Monat direkt im Portemonnaie.
Die Analyse von Immoconcept macht außerdem klar: Die Wohnkosten in Frankfurt sind im Verhältnis zu den realen durchschnittlichen Einkommen überproportional hoch. Das ist keine neue Erkenntnis – aber die Schere öffnet sich weiter. Eine Trendwende sieht das Maklerhaus bisher nicht.
Besonders spürbar ist das in einzelnen Stadtteilen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legten die Mieten in Praunheim und Hausen besonders stark zu. Das zeigt: Auch Viertel, die lange als vergleichsweise bezahlbar galten, werden teurer. Wer hofft, durch einen Umzug in einen ruhigeren Stadtteil zu sparen, hat es zunehmend schwer.
Ganz konkret: Ein immer größerer Teil des Einkommens fließt direkt in die Miete. Wer in Frankfurt eine bezahlbare Wohnung finden will, braucht laut Immoconcept nicht nur ein gutes Budget – sondern auch viel Glück. Der Wohnungsmarkt bleibt angespannt, das Angebot knapp und die Nachfrage hoch.
Für viele Frankfurterinnen und Frankfurter bedeutet das: weniger finanzieller Spielraum, mehr Stress bei der Wohnungssuche und die ständige Frage, wie lange man sich die eigene Stadt noch leisten kann. Das ist keine abstrakte Statistik – das ist Alltag für Hunderttausende Menschen hier bei uns.
Das Maklerhaus Immoconcept sieht Stand jetzt keine Trendwende. Die Mieten steigen weiter, die Einkommen können nicht mithalten. Solange sich daran nichts ändert, bleibt bezahlbares Wohnen in Frankfurt einer der drängendsten Punkte für die Stadt und ihre Bewohner.
Frankfurt ist und bleibt „Der Sound der Weltstadt“ – aber dieser Sound hat seinen Preis. Wir bei Radio Frankfurt halten euch auf dem Laufenden, wenn sich in Sachen Wohnungsmarkt etwas tut. Jetzt reinhören und informiert bleiben!






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