
Warum transfermarkt.de die Marktwerte von Eintracht-Neuzugang Onyedika und Atubolu gesenkt hat – alle Hintergründe und Fakten zu den Transfers im Überblick.
Eure Eintracht hat sich im Sommer mit Raphael Onyedika und Noah Atubolu zwei echte Stammkräfte geholt – und beide performen! Umso größer war die Überraschung, als transfermarkt.de kurz danach die Marktwerte der beiden nach unten korrigiert hat. Onyedika rutschte von 23 auf 17 Millionen Euro, Atubolu von 25 auf 18 Millionen Euro. Macht zusammen satte 13 Millionen Euro weniger auf dem Papier. Klingt erstmal nach einem Dämpfer – ist aber, wie so oft, eine Geschichte mit mehreren Seiten.
Wie absolutfussball.com berichtet, hat Tobias Kröger, Marktwert-Koordinator bei transfermarkt.de, die Hintergründe erklärt. Bei Onyedika liegt die Abwertung demnach vor allem an der niedrigen Ablösesumme. In Belgien beim FC Brügge war der Mittelfeldspieler noch mit 23 Millionen Euro bewertet. Weil sein Vertrag dort aber nur noch ein Jahr lief, war klar: Die Ablöse würde unter dem Marktwert liegen. Am Ende zahlte die Eintracht laut Kröger nur neun Millionen Euro – ein echtes Schnäppchen für den Verein, aber eben auch ein klares Marktsignal, das transfermarkt.de zur Abwertung gezwungen hat.
Bei Noah Atubolu liegt der Fall etwas anders. Laut absolutfussball.com räumt Kröger ein, dass sowohl transfermarkt.de als auch der Torwart samt seinen Beratern seinen Marktwert im Sommer überschätzt hatten. Atubolu stand lange auf dem Markt, konnte aber keinen Verein finden, der die Ablöseforderung des SC Freiburg erfüllen wollte. Erst spät fanden Freiburg und Frankfurt eine Lösung, bei der laut Kröger alle Seiten ihr Gesicht wahren konnten. Der alte Marktwert von 25 Millionen Euro war danach nicht mehr zu halten – Atubolu war demnach bei weitem nicht so gefragt, wie es vor der Transferphase den Anschein hatte. Attraktive Offerten von Topklubs aus England oder Deutschland blieben trotz des Europa-League-Finales mit Freiburg aus.
Nach Angaben von transfermarkt.de ist Atubolu seit dem 28. August 2026 bei der Eintracht – ausgeliehen vom SC Freiburg, wo sein Vertrag bis zum 30. Juni 2028 läuft. Bei der Frankfurter Eintracht selbst ist er bis zum 30. Juni 2027 gebunden, mit einer Kaufpflicht unter Bedingungen in Höhe von 12,5 Millionen Euro. Der gebürtige Freiburger, Jahrgang 2002, bringt laut transfermarkt.de zudem die Fritz-Walter-Medaille in Bronze aus dem Jahr 2021 mit – damals noch für die U19.
Die gute Nachricht für alle SGE-Fans: Ein niedrigerer Marktwert bedeutet nicht das Ende der Fahnenstange. Wie absolutfussball.com betont, können Spieler ihre Abwertung mit konstanten Leistungen schnell wieder wettmachen – teilweise schon innerhalb weniger Monate. Wer in Frankfurt performt, steigt eben auch beim Marktwert schnell wieder auf. Für Onyedika und Atubolu, die beide auf Anhieb wichtige Rollen im Team übernommen haben, dürfte das nur eine Frage der Zeit sein.
Zahlen auf transfermarkt.de sind eben mehr als nur Spielerei – sie spiegeln echte Marktdynamiken wider, von Vertragslaufzeiten bis hin zu verpassten Angeboten. Für die Eintracht zählt am Ende aber vor allem eins: Leistung auf dem Platz. Und die stimmt bei beiden Neuzugängen bisher. Der Sound der Weltstadt bleibt dran am Thema – jetzt reinhören bei Radio Frankfurt für alle News rund um die Eintracht!






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