
Johannes Heisig trifft Wolfgang Hilbig: Im Museum Giersch Frankfurt zeigt eine Ausstellung elf neue Werke zum Dialog zwischen Malerei und Literatur.
Frankfurt bekommt wieder ordentlich Kultur-Futter! Im Museum Giersch der Goethe-Universität läuft aktuell die Ausstellung „Einst war ich älter: Johannes Heisig im Dialog mit Wolfgang Hilbig“. Laut Angaben des Museums auf der Plattform rausgegangen.de zeigt die Schau die künstlerische Auseinandersetzung des Malers Johannes Heisig mit dem Werk des Schriftstellers Wolfgang Hilbig – und das aus Anlass von Hilbigs 85. Geburtstag.
Diese Beschäftigung ist kein kurzer Flirt, sondern zieht sich laut Veranstalterangaben über mehr als drei Jahrzehnte. Im Zentrum der Ausstellung stehen elf neue Werke, die 2026 entstanden sind und hier zum ersten Mal gezeigt werden. Das ist schon mal ein ordentliches Pfund für alle Kunstfans im Main-Gebiet!
Wolfgang Hilbig lebte von 1941 bis 2007, Johannes Heisig wurde 1953 geboren. Beide gehören laut Museumsangaben unterschiedlichen Generationen an und haben die DDR aus verschiedenen Perspektiven erlebt. Trotzdem gibt es eine starke Verbindung zwischen ihren Werken: Themen wie Herkunft, Identität und Erinnerung sowie die Brüche der deutschen Geschichte werden bei Hilbig zu Literatur und bei Heisig zu Bildern.
Wichtig dabei: Heisig illustriert Hilbigs Texte nicht einfach nur. Er liest sie, nimmt ihre Motive und Stimmungen auf und entwickelt daraus seine eigene, ausdrucksstarke Bildsprache. Literatur und Malerei begegnen sich hier auf Augenhöhe – ein spannendes Zusammenspiel zweier Kunstformen.
Ein echtes Highlight für alle, die auch mal sparen wollen: Die Ausstellung setzt laut Museumsangaben auf ein besonderes Preismodell. Statt eines festen Eintrittspreises entscheidet jeder Besucher selbst, wie viel er für den Besuch zahlen möchte. So wird Kultur für wirklich jeden zugänglich – das ist mal ein Statement!
Die Ausstellung läuft im MGGU – Museum Giersch der Goethe-Universität am Schaumainkai in Frankfurt, täglich von 10 bis 18 Uhr, donnerstags sogar bis 20 Uhr.
Ob Kunstliebhaber oder einfach nur neugierig – diese Ausstellung bringt zwei starke künstlerische Positionen zusammen und zeigt, wie Malerei und Literatur sich gegenseitig befruchten können. Genau das ist der Sound der Weltstadt: Kultur, die bewegt und verbindet!






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