
Löwen Frankfurt gegen Iserlohn Roosters: Beide Teams auf Augenhöhe im Tabellenmittelfeld der DEL – alle Hintergründe und Stimmen zum Spieltag 10 bei Radio…
Der Sound der Weltstadt klingt heute nach Eishockey! Die Löwen Frankfurt empfangen die Iserlohn Roosters zum Spieltag 10 der DEL – und das Ganze ist ein echtes Duell auf Augenhöhe. Beide Teams standen vor der Partie mit jeweils 9 Zählern auf den Tabellenplätzen 12 und 13, die Löwen nur dank des besseren Torverhältnisses knapp vorne. Kurios dabei: Die Frankfurter holten alle ihre Punkte bisher auswärts, die Roosters alle zuhause. Eine dieser Serien musste heute reißen – bei einem Remis nach 60 Minuten hätten sogar beide geendet.
Die Iserlohner reisten mit breiter Brust nach Frankfurt. Grund dafür: der 4:2-Derbysieg gegen die Kölner Haie, den die Roosters erst zwei Tage zuvor feierten. Nach Angaben der Iserlohn Roosters zeigte die Mannschaft dabei mit großer Wahrscheinlichkeit ihre beste Saisonleistung. Headcoach Stefan Nyman konnte für das Spiel in Frankfurt auf fast den kompletten Kader zurückgreifen, lediglich Maxi Eisenmenger fehlte weiterhin verletzt am Fuß.
Nyman selbst dämpfte vor dem Spiel aber die Euphorie: „Unsere Leistung gegen Köln wird uns in Frankfurt rein gar nichts bringen. Wir müssen uns auf das besinnen, was uns in diesem Spiel stark gemacht hat, dann können wir in einem sehr schwierigen Auswärtsspiel mit ganz anderen Voraussetzungen als am Freitag etwas mitnehmen.“ Aufgrund der frühen Bullyzeit um 14 Uhr waren die Sauerländer bereits einen Tag vorher Richtung Main-Metropole aufgebrochen.
Und wie steht’s um unsere Löwen? Das Team von Headcoach Tom Pokel startete furios mit einem 5:0-Sieg in Schwenningen in die Saison, seitdem wechselten sich laut den Iserlohn Roosters Licht und Schatten ab. Die Frankfurter gelten als klassische Wundertüte, die jedem Gegner das Leben schwer machen kann – mal glänzend, mal enttäuschend.
Schon vor Saisonstart hatte Tom Pokel die Marschroute für die Spielzeit klar formuliert. Laut eishockey-magazin.com erklärte der Headcoach: „Unser Ziel ist, dass wir besser abschließen als letzte Saison. Wir wollen ein einheitliches Teamspiel präsentieren und unsere Heimspiele nutzen. Wir wollen so weit wie möglich vom Abstieg fernbleiben. Und wenn das gelingt, ist man umso näher an einem Playoff-Kampf.“ Sportdirektor Jan Barta ergänzte damals, man müsse von Anfang an immer etwas mitnehmen und so viele Punkte wie möglich sammeln.
Dass die Löwen überhaupt mit einem derart breiten Kader in die Saison gehen konnten, lag an einer intensiven Vorbereitungsphase. Wie eishockey-magazin.com berichtet, begann das Trainingscamp der Frankfurter bereits im März und April. Pokel setzte bewusst auf weniger Testspiele und mehr Trainingszeit, um ein einheitliches Konzept einzuüben. Die Mannschaft wurde in der Abwehr verstärkt und um jüngere, schnellere Stürmer ergänzt – Bausteine, die auch im Duell gegen die Roosters zum Tragen kommen sollten.
Ob am Ende die Heimserie der Roosters oder die Auswärtsserie der Löwen gerissen ist – für beide Teams ging es im Tabellenkeller um wichtige Zähler. Das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s natürlich weiter bei uns, wenn’s um Frankfurter Sport geht. Jetzt reinhören und immer auf dem Laufenden bleiben, was bei unseren Löwen abgeht!






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