Studio-Hotline 069–669 669 0

Indigener Widerstand aus Mexiko macht Station in Frankfurt

CNI und Frayba besuchen Frankfurt: Vortrag, Soli-Küche und Infoabend zu Menschenrechten und Megaprojekten in Mexiko – alle Termine im Überblick.

Redaktion
·
10. Oktober 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 43 Minuten

Besuch aus Mexiko: CNI und Frayba kommen nach Frankfurt

Der Sound der Weltstadt ist auch der Sound der Solidarität! Wie die Frankfurter Info berichtet, kommen Vertreter des Congreso Nacional Indigena (CNI) und der Menschenrechtsorganisation Frayba vom 28. bis 31. Oktober 2026 nach Frankfurt. Die Stadt ist die letzte Station einer Rundreise durch Europa, auf der die Gruppe für Unterstützung im Kampf gegen sogenannte Megaprojekte wirbt, die nach Angaben der Frankfurter Info Erde zerstören und zur Vertreibung indigener Dörfer und ganzer Ethnien führen. Laut der Frankfurter Info sind auch deutsche Institutionen und Konzerne in diese Projekte massiv involviert.

Wer steckt hinter CNI und Frayba?

Nach Angaben der Frankfurter Info wurde der CNI am 12. Oktober 1996 auf Initiative der EZLN gegründet. Er umfasst demnach fast alle ursprünglichen Ethnien Mexikos und ist basisdemokratisch nach dem Delegiertenprinzip organisiert. Frayba, das Menschenrechtszentrum Fray Bartolome, arbeitet laut der Frankfurter Info eng mit CNI und EZLN zusammen und setzt sich gegen Menschenrechtsverletzungen ein – unter anderem gegen das Verschwindenlassen von Menschen und gegen juristische Lügen, die Betroffene für Jahre ins Gefängnis bringen.

Die Frankfurter Info schildert zudem, dass Dörfer und Gemeinschaften, die sich dem Diktat der Regierung nicht beugen und auf ihrer Selbstbestimmung sowie dem Erhalt der Erde bestehen, durch Drogenbanden und Paramilitärs angegriffen werden. Sie würden vertrieben, ihre Ernten verbrannt und ihre Dörfer zerstört – meist unter den Augen des mexikanischen Militärs oder der Polizei. Ziel sei es, den Weg für Megaprojekte freizumachen, die von transnationalen Konzernen durchgesetzt werden, darunter auch deutsche Unternehmen.

Vorbereitung und Haupttermin

Zur Vorbereitung auf den Besuch lädt der Solikreis Zapatistas Rhein-Main bereits am 11. Oktober 2026 ab 16 Uhr ins Café Exzess in der Leipziger Straße 91 ein. Dort gibt es laut Ankündigung der Frankfurter Info einen Vortrag samt Inforunde, eine Soli-Küche, den Film „Die schiefe Bahn“ sowie eine Spendensammlung für die Reise der Gäste aus Mexiko.

Die Hauptveranstaltung findet laut Frankfurter Info am Donnerstag, 29. Oktober 2026, um 19 Uhr im Kurdischen Zentrum in der Straße Am Industriehof 7 statt. Dort berichten Mitglieder von CNI und Frayba direkt von der Situation vor Ort. Veranstaltet wird die Reihe vom Solikreis Zapatistas Rhein-Main.

Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch über solche Termine auf dem Laufenden – schaut rein, wenn euch internationale und lokale Soli-Arbeit interessiert!

Quellen

Artikel teilen
Hilf uns, lokale Nachrichten zu verbreiten.

Dein Beitrag für Radio Frankfurt

Ob Meinung, Hinweis oder persönliche Geschichte: Reiche deinen Kommentar ein. Unsere Redaktion prüft deinen Beitrag vor der Veröffentlichung.
Einsatz von KI
Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage redaktionell ausgewählter Quellen erstellt, mehrstufig geprüft und vor der Veröffentlichung durch unsere Redaktion freigegeben. KI-generierte Bilder sind entsprechend gekennzeichnet.

Das könnte dich auch interessieren

Diskutiere mit!
Anonym und ganz ohne Anmeldezwang!
Alle Kommentare werden von unserer Redaktion im Vorfeld geprüft.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

1
Kontakt
2
Unterlagen
3
Datenschutz
WhatsApp vorhanden?
    Datenschutz*

    Kontaktformular

    Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.