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Hofheim: Ärztlicher Bereitschaftsdienst schließt am 27. September – das müssen Patienten jetzt wissen

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst in Hofheim schließt am 27. September. Rund 3.714 Patienten müssen künftig nach Bad Soden oder Frankfurt-Höchst ausweichen.

Redaktion
·
17. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 11 Minuten

Ende einer Ära: Der ÄBD in Hofheim macht dicht

Schlechte Nachrichten für alle im Main-Taunus-Kreis: Der Ärztliche Bereitschaftsdienst (ÄBD) in Hofheim schließt seine Türen. Am 27. September öffnet die Zentrale ein allerletztes Mal – danach ist Schluss. Wer außerhalb der regulären Praxiszeiten medizinische Hilfe braucht, muss künftig einen deutlich weiteren Weg auf sich nehmen.

Wohin müssen Patienten jetzt fahren?

Bisher versorgte der Bereitschaftsdienst in Hofheim jährlich 3.714 Patienten. Diese Menschen müssen sich ab Oktober eine neue Anlaufstelle suchen. Die gute Nachricht: Es gibt zwei Alternativen – beide in varisano-Kliniken.

  • Bad Soden: Die varisano-Klinik Bad Soden übernimmt künftig einen Teil der Versorgung aus dem Main-Taunus-Kreis.
  • Frankfurt-Höchst: Auch die varisano-Klinik in Frankfurt-Höchst steht als Anlaufstelle zur Verfügung.

Das bedeutet für viele Hofheimer und Bewohner der umliegenden Gemeinden: längere Anfahrtswege, mehr Aufwand – gerade dann, wenn man sich ohnehin nicht gut fühlt.

Was bedeutet das für die Region?

Der Wegfall eines Bereitschaftsdienststandorts ist immer ein Einschnitt für die lokale Gesundheitsversorgung. Fast 3.800 Patientinnen und Patienten pro Jahr, die bisher direkt vor Ort versorgt wurden, müssen sich nun auf den Weg machen – entweder Richtung Bad Soden oder nach Frankfurt-Höchst. Das ist besonders für Menschen ohne Auto oder mit eingeschränkter Mobilität eine echte Herausforderung.

Wer sich im Vorfeld informieren möchte, wo die nächste Anlaufstelle ist und wie die genauen Öffnungszeiten des Bereitschaftsdienstes aussehen, sollte sich rechtzeitig über die varisano-Kliniken informieren. Denn gerade in Notfallsituationen zählt jede Minute.

Wichtig: Notruf bleibt immer erreichbar

Klar ist: Bei echten Notfällen gilt weiterhin – sofort den Notruf 112 wählen! Der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist für dringende, aber nicht lebensbedrohliche Beschwerden außerhalb der Praxisöffnungszeiten gedacht. Wer unsicher ist, ob sein Fall in den Bereitschaftsdienst oder in die Notaufnahme gehört, kann auch die bundesweite Rufnummer 116 117 anrufen.

Bleibt gesund – und denkt daran: Ab dem 28. September heißt es für Hofheim, den Weg nach Bad Soden oder Frankfurt-Höchst einzuplanen, wenn der Hausarzt nicht erreichbar ist!

Quellen


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