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Hessenpokal-Drama: FC Germania Ober-Roden wirft Hummetroth zum vierten Mal raus!

FC Germania Ober-Roden wirft Hummetroth im Hessenpokal zum vierten Mal in Folge raus – Torhüter Jannik Treber hält zwei Elfmeter und wird zum Matchwinner.

Redaktion
·
26. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 2 Minuten

Elfmeter-Held Jannik Treber macht den Unterschied

Was für ein Hessenpokal-Auftakt im Main-Gebiet! Der FC Germania Ober-Roden hat auch im vierten Jahr in Folge gegen den SV Hummetroth gewonnen – und das wieder auf die dramatischste aller Arten: im Elfmeterschießen. Torhüter Jannik Treber avancierte dabei zum Mann des Abends und hielt gleich zwei Elfmeter der Gäste. Germania-Trainer Fabian Bäcker hatte es schon vorher gewusst: „Im Elfmeterschießen benötigt man einen Torwart, der mindestens einen hält. Ich hatte vorher gesagt, Jannik hält mindestens einen, eher zwei, so wie er derzeit drauf ist.“ Gesagt, getan!

90 Minuten, null Tore – dann der Elfmeter-Krimi

Nach torlosen 90 Minuten musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Treber wehrte die Schüsse von Morten Gräf und Philipp Hamm ab. Auf der anderen Seite scheiterte Germania-Zugang Manuel Krapp am gegnerischen Keeper Carl Leonhard, der zusätzlich selbst seinen Elfmeter verwandelte. Doch Marc Züge, Loris-Seree Lang, Mervan Emir und Mo Ashriam behielten die Nerven – und die Germania gewann mit 4:3 im Elfmeterschießen.

Dabei war die reguläre Spielzeit alles andere als ein Selbstläufer für Ober-Roden. Der Hessenligist Hummetroth hatte über weite Strecken die besseren Chancen: Treber rettete bereits in der 15. Minute stark gegen Issak Somov, der alleine auf das Germania-Tor zugelaufen war. Kurz vor der Halbzeit traf Ivan Knezevic sogar die Unterkante der Latte. Bäcker zog nach dem Spiel ein ehrliches Fazit: „In der ersten Hälfte haben wir einfach auch nicht gut gespielt. Da war die beste Nachricht, dass es 0:0 stand.“ In der zweiten Hälfte lief es bis zur 75. Minute besser für die Gastgeber – doch die größte Möglichkeit der zweiten Halbzeit gehörte wieder Hummetroth: Giuseppe Signorelli scheiterte in der 79. Minute an Manuel Krapp auf der Linie.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass es gegen Hummetroth trotz der aktuell schwierigen Personalsituation wieder geklappt hat. Im Elfmeterschießen hatten wir gute Schützen und einen herausragenden Torwart“, sagte Trainer Bäcker nach dem Abpfiff.

Pars Neu-Isenburg scheitert bereits in Runde eins

Weniger Grund zur Freude hatte der SV Pars Neu-Isenburg: Gegen den VfR Groß-Gerau war in der ersten Runde Schluss – ein klares 1:3. Pars-Trainer Dejan Alempic war nach dem Spiel ehrlich enttäuscht: „Groß-Gerau war das ganze Spiel über die bessere Mannschaft. Sie waren agiler und williger, wollten den Sieg. Das hat bei meiner Mannschaft dieses Mal gefehlt.“

Dabei hielt Torhüter Yannick Zummack sein Team in der Anfangsphase im Spiel und verhinderte einen frühzeitigen Rückstand. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel aber doch das 0:1. Kurz nach der Pause traf Zugang Savvas Konstantinidis nach Vorarbeit von Zubayr Amiri und Boubacar Barry zum Ausgleich – und köpfte nur fünf Minuten später noch an den Pfosten. Doch dann drehte Groß-Gerau das Spiel: Ein Handelfmeter in der 66. Minute und ein erfolgreicher Konter zum 3:1 sorgten für die Vorentscheidung.

„Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht und die Groß-Gerauer immer wieder eingeladen. Alle drei Gegentore haben wir eigentlich selbst eingeleitet“, ärgerte sich Alempic.

Die Zusammenfassung auf einen Blick

  • FC Germania Ober-Roden – SV Hummetroth 4:3 n. E. (0:0 nach 90 Minuten)
  • Jannik Treber hält Elfmeter von Morten Gräf und Philipp Hamm
  • Germania trifft durch Marc Züge, Loris-Seree Lang, Mervan Emir und Mo Ashriam
  • SV Pars Neu-Isenburg – VfR Groß-Gerau 1:3 – Neu-Isenburg in Runde eins ausgeschieden
  • Treffer für Pars durch Savvas Konstantinidis

Der Hessenpokal bleibt eine Bühne für Dramen – und der FC Germania Ober-Roden spielt dort gerade die Hauptrolle. Wir bleiben für euch am Ball und halten euch über alle regionalen Highlights auf dem Laufenden. Das ist der Sound der Weltstadt!

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