
Die Klaa Pariser Fastnacht sucht per Wettbewerb den Mottospruch für 2027! Bis zum 11. September 2026 Zweizeiler einschicken und auf der Ehrentribüne feiern.
Kurz, knackig, närrisch – und bitte reimt’s sich auch noch! Die Zuggemeinschaft der Klaa Pariser Fastnacht aus Heddernheim macht für ihre 188. Kampagne etwas noch nie Dagewesenes: Sie sucht den Mottospruch für 2027 per Wettbewerb. Und ja, das bedeutet: Ihr dürft mitmachen! Bis zum 11. September 2026 könnt ihr euren Zweizeiler einschicken – egal ob eingefleischte Fastnachter oder Reim-Fans ohne Narrenkappe.
Jahrzehntelang war der Entstehungsort des Mottospruchs ein mehr oder weniger gut gehütetes Geheimnis: ein Keller unter der Turnhalle in der Habelstraße. Dort traf sich der fünfköpfige Gestaltungsausschuss der Zuggemeinschaft, grübelte eineinhalb bis zwei Stunden, wälzte die Ereignisse des vergangenen Jahres – von Politik über Sport bis hin zu lokalem Klatsch – und presste daraus den perfekten Zweizeiler.
Vorsitzender Ulrich Fergenbauer geht solche Runden dabei eher „locker-flockig und mit nackiger Tasch“ an, während Statthalter Thomas Dresch stets mit zwei oder drei vorgefertigten Sprüchen im närrischen Gepäck anrückt. Klingt nach einer guten Kombo – trotzdem wollen die Klaa Pariser diesmal die Türen öffnen.
Keine Angst: Den Klaa Parisern gehen nicht die Ideen aus. „Wir wollen die Menschen so noch stärker einbeziehen und teilhaben lassen“, erklärt Fergenbauer. Sprecher Uwe Forstmann ergänzt: Die Aktion soll ausdrücklich auch Menschen ansprechen, die mit Fastnacht eigentlich nichts am Hut haben – aber gerne reimen. Frankfurts heimliche Fastnachtshochburg macht sich also noch nahbarer. Typisch Klaa Paris!
Apropos Hilfsmittel: Künstliche Intelligenz hat Fergenbauer beim Reimen übrigens schon ausprobiert – mit mäßigem Erfolg. „Das hat geholpert und war nicht schön“, sagt er. KI-Reime fallen also durch. Gefragt sind echte graue Zellen aus dem Main-Gebiet.
Die Regeln sind klar, die Messlatte hoch:
Zur Inspiration: Die bisherigen Mottos der Zuggemeinschaft zeigen, wie’s geht. Von „Das allergrößte Glück auf Erden: In Klaa Paris ein Narr zu werden!“ (2009/2010) über „Endlich! Wieder wird gelacht, in Klaa Paris zur Fassenacht.“ (2022/2023) bis hin zum aktuellen „Klaa Paris, es singt, es lacht – es bleibt die schönste Fassenacht!“ (2025/2026). Kurz, treffend, mit Herz – genau das ist gefragt.
Der Gewinner-Reim begleitet die gesamte 188. Kampagne – auf dem Orden, auf Plakaten, in allen Veröffentlichungen der Zuggemeinschaft und bei sämtlichen Veranstaltungen bis zum Klaa Pariser Fastnachtszug am 9. Februar 2027. Wer gewinnt, hinterlässt also wirklich einen Fußabdruck in der Frankfurter Fastnachtsgeschichte!
Obendrauf gibt’s einen Gutschein von Luftikus-eVent.de für ein Essen für zwei Personen in einem Restaurant eigener Wahl – sowie zwei begehrte Plätze auf der Ehrentribüne beim Klaa Pariser Fastnachtszug. Närrischer Ruhm inklusive.
Einen oder mehrere Vorschläge einfach per E-Mail an pressesprecher@zuggemeinschaft.de schicken – und zwar bis spätestens 11. September 2026. Eine Jury aus gestandenen Fastnachtern entscheidet dann, welcher Reim das Zeug zum Siegermotto hat. Also: Reim-Hirn anschalten, Federkiel zücken und ran an den Zweizeiler! Frankfurt, zeigt, was ihr draufhabt – der Sound der Weltstadt klingt manchmal eben auch in Knittelversen.






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