
Fraport und Lufthansa testen am Frankfurter Flughafen das Gate A16 als Pilotprojekt mit Sensoren, Tablets und neuen Lounge-Möbeln für besseres Boarding.
Frankfurt macht mal wieder vor, wie Zukunft geht! Fraport und Lufthansa haben am Flughafen ein neues Gate eröffnet, das mehr Lounge als klassisches Gate ist. Gate A16 im Terminal 1 nennt sich „Gate of the Future“ und soll zeigen, wie Boarding in Zukunft laufen könnte. Weniger Stress, mehr Service, schnellerer Ablauf – das ist die Ansage von Fraport und Lufthansa.
Wie die FAZ berichtet, geht es den beiden Unternehmen vor allem um „einen noch besseren Service, ein schnelleres und reibungsloseres Boarding und somit positiveres Reiseerlebnis beim Abflug“. Klingt nach echtem Main-Gebiet-Spirit, oder?
Was macht das Gate so besonders? An den Säulen hängen jetzt großflächige 360-Grad-Infoscreens, die Live-Infos zum Abflug liefern. Das Boarding-Personal von Lufthansa steht den Reisenden bei Fragen zur Seite, und es werden komplett neue Möbelkonzepte getestet. Weg vom klassischen Warteraum-Feeling, hin zu echtem Lounge-Charakter!
Richtig spannend wird’s aber bei der Technik dahinter. Laut FAZ sind am Gate sogenannte Lidar-Sensoren verbaut, die anonymisiert erfassen, wie viele Passagiere sich wo aufhalten. Die Sensoren checken sogar, welche der getesteten Sitzmöbel bei den Fluggästen am besten ankommen. Das soll direkt Einfluss auf das künftige Design nehmen. Bis Ende des ersten Quartals 2027 wird alles ausgewertet – dann fällt die Entscheidung über das finale Design und ob das Konzept auch an anderen Gates ausgerollt wird.
Wie Die Welt berichtet, ersetzt Lufthansa am Gate A16 den klassischen Schalter durch Tablets und Sensoren. Statt wie bisher mit bis zu acht Systemen an großen Schaltern zu hantieren, kommt das Boarding-Personal laut FAZ künftig mit höchstens zwei Apps auf einem Tablet aus. Das bedeutet: mehr Bewegungsfreiheit am Gate und schnellere Hilfe für alle, die eine Frage haben. Auch Infos dazu, wo das Flugzeug gerade steht, sind so schneller verfügbar – das soll den ganzen Boarding-Prozess beschleunigen.
Francesco Sciortino, Mitglied des Bereichsvorstands Lufthansa Airlines und Hubmanager in Frankfurt, wird in der FAZ mit den Worten zitiert, am Gate A16 erlebten die Gäste, wie zukunftsfähige Abläufe den Start ihrer Reise angenehmer und effizienter machen. Es gehe um mehr als nur ein neues Gate – ein weiterer Meilenstein auf dem gemeinsamen Weg mit Fraport. Es gebe laut Sciortino bereits Anfragen aus München, ein solches Gate auch dort zu gestalten. Aber erstmal bleibt’s bei uns in Frankfurt – Heimvorteil für die Mainmetropole!
Auch Fraport-Vorstand Dietmar Focke, zuständig fürs operative Geschäft, betont laut FAZ die verbesserten Abläufe und den dadurch erhöhten Komfort für die Passagiere. Es gehe um die Erfahrung der Reisenden, einen effizienten Betrieb und damit auch um Wachstum für den Flughafen Frankfurt. Auf alle drei Ziele zahle das neue Gate ein.
Gate A16 ist erstmal ein Test – aber ein ziemlich ambitionierter. Frankfurt zeigt mit diesem Projekt, dass hier nicht nur das beste Programm im Main-Gebiet läuft, sondern auch am Flughafen ordentlich Zukunft gebaut wird. Ob aus dem Pilotprojekt wirklich ein Standard für andere Gates wird, entscheidet sich erst Anfang 2027. Bis dahin heißt’s: Augen und Ohren offenhalten, wenn ihr am Terminal 1 unterwegs seid!






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