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Frankfurt zählt zu den größten Hitze-Hotspots Deutschlands

Frankfurt gehört zu den größten Hitze-Hotspots Deutschlands – eine Studie zu 79 Großstädten zeigt, wie stark die Belastung wirklich ist.

Redaktion
·
16. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 10 Stunden

Heiß, heißer, Frankfurt!

Tropische Nächte, glühender Asphalt und kaum eine Möglichkeit zum Durchatmen – Frankfurt kennt das nur zu gut. Während Deutschland bereits in der zweiten großen Hitzeperiode des Jahres 2026 steckt und die Thermometer vor allem im Südwesten erneut bis zu 36 Grad anzeigen, steht unsere Stadt ganz oben auf einer Liste, auf der man eigentlich nicht stehen möchte: Frankfurt zählt zu den größten Hitze-Hotspots ganz Deutschlands.

Was steckt hinter dem Hitze-Ranking?

Das Reiseunternehmen Fit Reisen hat die Hitzebelastung in insgesamt 79 deutschen Großstädten unter die Lupe genommen. Und das Ergebnis ist eindeutig: Frankfurt gehört zu den am stärksten belasteten Städten im ganzen Land. Entscheidend dabei ist nicht allein das, was das Thermometer anzeigt – es geht vor allem um die gefühlte Temperatur und darum, wie stark die nächtliche Abkühlung wirklich ausfällt. Wer in der City schläft und morgens schon erschöpft aufwacht, weiß genau, wovon die Rede ist.

2026 ist kein Einzelfall – die Zahlen sprechen für sich

Was viele vielleicht noch als Ausnahme abgetan haben, ist längst bittere Realität: 2025 zählte laut Deutschem Wetterdienst zum achtwärmsten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881 – und das war bereits das fünfzehnte Jahr in Folge, das über dem langjährigen Temperaturmittel lag. Fünfzehn Jahre! Das ist kein Zufall, das ist ein Trend. Und 2026 setzt diesen Trend nahtlos fort: Erst eine historische Hitzewelle im Juni, jetzt schon die zweite große Hitzeperiode im Juli.

Warum trifft es Städte wie Frankfurt besonders hart?

In dicht bebauten Städten wie Frankfurt heizt sich der Asphalt tagsüber enorm auf – und gibt die Wärme nachts nur sehr langsam wieder ab. Das führt zu sogenannten tropischen Nächten, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad sinkt. Schlaf? Fehlanzeige. Erholung? Kaum möglich. Gerade für ältere Menschen, Kinder und alle, die körperlich arbeiten, wird das schnell zur echten Belastung. Der Sound der Weltstadt klingt im Sommer manchmal wie ein einziges großes Summen – von Ventilatoren und Klimaanlagen.

Was können wir tun?

Auch wenn wir das Wetter nicht abstellen können – ein paar Tipps helfen euch durch die heißen Tage:

  • Früh morgens oder abends lüften, tagsüber Rollläden und Fenster geschlossen halten
  • Viel trinken – mindestens 1,5 bis 2 Liter am Tag, am besten Wasser oder ungesüßte Tees
  • Direkte Sonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden
  • Kühle Orte in der Stadt nutzen – Parks, Brunnen oder klimatisierte Gebäude
  • Auf Nachbarn, ältere Menschen und Haustiere achten

Unser Fazit: Heiß ist das neue Normal

Fünfzehn Jahre über dem Temperaturmittel, zwei Hitzewellen in einem einzigen Sommer, Frankfurt unter den größten Hitze-Hotspots des Landes – das sind keine Schlagzeilen, die wir uns wünschen. Aber es sind Fakten, mit denen wir umgehen müssen. Bleibt cool, passt aufeinander auf und hört rein – bei uns gibt es immer die aktuellsten Infos aus dem Main-Gebiet. Das beste Programm im Main-Gebiet begleitet euch auch durch den heißesten Sommer!

Quellen


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