
Frankfurt stärkt die Bürgerbeteiligung mit einer neuen Quorumsfunktion auf ffm.de. 400 Stimmen in 55 Tagen reichen, um städtische Vorhaben direkt zu…
Frankfurt geht einen neuen Schritt in Sachen digitale Bürgerbeteiligung! Auf der städtischen Beteiligungsplattform ffm.de gibt es jetzt ein brandneues Instrument: die Quorumsfunktion. Und das Beste daran? Du kannst damit direkt mitbestimmen, wie viel Mitspracherecht die Frankfurterinnen und Frankfurter bei städtischen Vorhaben bekommen. Der Sound der Weltstadt ist eben nicht nur Musik – er ist auch die Stimme seiner Bürgerinnen und Bürger!
Los geht’s mit dem Vorhaben „Beteiligung zur Neugestaltung des Spielplatzes im Rebstockpark-West“ – genau damit wurde die neue Funktion offiziell eingeführt. Ab sofort wird bei jedem neu veröffentlichten Vorhaben auf der städtischen Vorhabenliste die Quorumsfunktion automatisch aktiviert.
Das Prinzip ist simpel und smart: Innerhalb von 55 Tagen kannst du als offiziell in Frankfurt gemeldete Person deine Stimme abgeben und signalisieren, dass du dir eine breitere oder andere Form der Beteiligung wünschst. Wer mitmachen will, gibt Namen, Adresse und Geburtsdatum an und schreibt kurz, welche Art der Beteiligung aus seiner Sicht sinnvoll wäre.
Werden innerhalb dieser 55 Tage 400 Stimmen gesammelt, wird der Vorschlag direkt an den Magistrat weitergeleitet. Der entscheidet dann – nach einer Stellungnahme der zuständigen Stelle –, ob eine zusätzliche Beteiligungsform umgesetzt wird oder nicht. Das Ergebnis wird anschließend transparent auf ffm.de dokumentiert. Klare Ansage, klares Ergebnis!
„Die neue Quorumsfunktion ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer modernen, digitalen Bürgerbeteiligung. Wir schaffen damit die Möglichkeit, die Stimmen der Frankfurter früher und wirksamer in politische Prozesse einzubinden und den Austausch zwischen Stadt und Stadtgesellschaft aktiv zu fördern“, so Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger, Digitales und Internationales. Stärker kann man das Ziel kaum auf den Punkt bringen!
Ihr müsst aber nicht alleine kämpfen. Neben der Möglichkeit für Einzelpersonen können auch Ortsbeiräte, die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung (KAV) sowie der Jugendhilfeausschuss unabhängig vom Erreichen des Quorums eine Ausweitung der Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Stabsstelle Bürgerbeteiligung beantragen. Diese Anträge laufen dann denselben Weg – mit Stellungnahme und Entscheidung durch den Magistrat.
Das ist echte Mitbestimmung auf mehreren Ebenen – egal ob du als Einzelperson handelst oder über ein lokales Gremium gehst.
Die Quorumsfunktion ist kein Zufall, sondern Teil eines größeren Plans: Sie gehört zu den Maßnahmen, die mit der Richtlinie zur Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Frankfurt am Main beschlossen wurden. Frankfurt baut damit konsequent seine digitale Demokratie aus – und ihr seid mittendrin statt nur dabei.
Also: Schau regelmäßig auf ffm.de vorbei, halte Ausschau nach neuen Vorhaben und gib deine Stimme ab, wenn dir etwas am Herzen liegt. 400 Stimmen können in Frankfurt wirklich etwas bewegen – und du kannst dabei sein. Das ist das beste Programm im Main-Gebiet – live und direkt aus deiner Stadt!






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