
Frankfurt baut seine Startup-Förderung grundlegend um: Ab 2027 entstehen zwei neue Standorte für Gründerinnen und Gründer – mit Games Hub und New Business Lab.
Wir haben euch bereits über den neuen Schulentwicklungsplan berichtet – aber Frankfurt investiert gerade nicht nur in Bildung, sondern auch massiv in die Zukunft seiner Wirtschaft. Die Stadt macht nämlich richtig Tempo beim Thema Startup-Förderung! Ab Januar 2027 entstehen zwei brandneue Standorte für Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen. Das alte Frankfurter Gründerzentrum in der Hanauer Landstraße 521, das seit über 25 Jahren seinen Dienst getan hat, gehört dann der Vergangenheit an – und das aus gutem Grund.
Das bisherige Gründerzentrum ist sanierungsbedürftig, nicht barrierefrei und bietet kaum Platz für Veranstaltungen und Vernetzung. Kurz gesagt: Es entspricht nicht mehr dem, was Startups und junge Unternehmen heute brauchen. Zum 31. Dezember 2026 schließt der Standort in seiner heutigen Form. Aktuell sind dort noch 27 Unternehmen ansässig – 12 davon können in die neuen Räumlichkeiten umziehen, weil ihre Gründung weniger als fünf Jahre zurückliegt. Alle Betroffenen wurden persönlich informiert, die Wirtschaftsförderung Frankfurt begleitet den Übergang mit individuellen Beratungsgesprächen.
Die Neuaufstellung kommt mit zwei klaren Schwerpunkten – und die haben es in sich:
Stadträtin Stephanie Wüst macht klar, wohin die Reise geht: Frankfurt setzt auf Innovation und Unternehmergeist als Motor für Wachstum und Beschäftigung. Mit der Verortung beim Futury Startup Space bringt sich die Stadt künftig noch stärker in das Ökosystem ein – mit besonderem Fokus auf Games und digitale Kreativwirtschaft.
Charlie Müller, Founder und Managing Director von Futury, betont, wie weit die Technologien der Gamesbranche längst reichen: von Künstlicher Intelligenz über immersive Anwendungen bis hin zu digitalen Plattformen. Und Melissa Ott, ebenfalls Managing Director von Futury, ist überzeugt: Der Einzug des Games Hub schafft neue Ideen, Geschäftsmodelle und Technologien mit echtem wirtschaftlichem Mehrwert.
Bernhard Grieb, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Frankfurt, fasst das Ziel so zusammen: Es geht nicht nur um Räume, sondern darum, Gründerinnen und Gründer mit Beratung, Netzwerken und Innovationspartnern zu verbinden – dort, wo sie sich ohnehin aufhalten.
Das neue Angebot richtet sich gezielt an Unternehmen in den ersten fünf Jahren nach ihrer Gründung. Zusammen mit der bereits erfolgten Verdopplung der maximalen Kreditsumme des Frankfurter Gründerfonds auf 100.000 Euro je Gründung und der Neuaufstellung des Frankfurter Gründerpreises zeigt die Stadt: Frankfurt meint es ernst mit seinem Ruf als Innovationsstandort. Der Sound der Weltstadt ist auch der Sound des Aufbruchs – und ab 2027 bekommt dieser Aufbruch zwei ganz konkrete Adressen!


Das MAK Frankfurt zeigt mit „On Display



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