
Trickdiebe erbeuten in Frankfurt-Preungesheim und am Frankfurter Berg zwei Goldketten von Seniorinnen. Die Polizei sucht Zeugen und warnt vor der fiesen Masche.
Passt auf euch und eure Liebsten auf, Frankfurt! Am 28. September 2026 haben Trickdiebe im Norden unserer Stadt gleich zweimal zugeschlagen – beide Male ging es um Goldketten, beide Male waren ältere Damen die Opfer. Wir sagen euch, was passiert ist und worauf ihr jetzt achten solltet.
Gegen 13:40 Uhr hielt sich eine 65-jährige Frau in der Sonnentaustraße auf, als ein Auto mit zwei Frauen und einem Mann neben ihr anhielt. Eine der Frauen stieg aus und trat an die Seniorin heran. Sie zeigte ihr einen goldfarbenen Ring, eine goldfarbene Kette und einen 10-Euro-Schein – und legte der 65-Jährigen die goldfarbene Kette einfach um den Hals. Dabei soll sie ihr die eigene, echte Goldkette entwendet haben. Danach ging alles ganz schnell: Die drei stiegen ins Auto und verschwanden. Erst kurz darauf bemerkte die Geschädigte, dass ihre Kette weg war, und rief die Polizei.
Die Tatverdächtige Nummer eins wird als Frau zwischen 55 und 77 Jahren beschrieben, etwa 1,60 Meter groß, mit grünem Kopftuch mit roten Blumen, schwarzem Schal beziehungsweise Umhang und schwarzem Rock. Sie sprach nur gebrochen Deutsch. Der Fahrer soll ein junger Mann von etwa 20 bis 22 Jahren sein, normale Statur, dunkle kurze Haare, Schnurrbart und Drei-Tage-Bart, gekleidet in ein schwarzes T-Shirt. Die dritte Person im Auto war eine junge Frau, etwa 19 bis 20 Jahre alt, mit hellbraunen langen Haaren. Geflüchtet sind sie in einem kleinen schwarzen Auto.
Nur wenige Stunden später, gegen 17:10 Uhr, saß eine 83-jährige Bewohnerin eines Altenheims auf einer Bank am Gravensteiner Platz. Ein unbekannter Mann setzte sich zu ihr und verwickelte sie in ein Gespräch. Nach kurzer Zeit stand er auf und ging einfach weiter. Erst danach bemerkte die Dame, dass ihre eigene Goldkette weg war – stattdessen trug sie plötzlich zwei fremde Goldketten um den Hals, die ihr der Unbekannte offenbar zuvor umgelegt hatte.
Von diesem Tatverdächtigen ist bislang nur bekannt: männlich, jung, etwa 1,80 Meter groß.
In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen. Falls ihr etwas gesehen habt oder sachdienliche Hinweise geben könnt, meldet euch beim Fachkommissariat unter der Nummer 069 / 755-41200 während der Geschäftszeiten – oder wendet euch an jede andere Polizeidienststelle.
Solche Tricks sind fies und treffen oft gerade ältere Menschen, die einfach hilfsbereit und offen sind. Sprecht mit euren Eltern, Großeltern oder Nachbarn über solche Maschen – ein kurzer Hinweis kann viel bewirken. Bleibt wachsam, Frankfurt, und passt gut aufeinander auf!






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