
Eintracht Frankfurt gewinnt dank Younes Ebnoutalib mit 1:0 gegen Köln und feiert den ersten Heimsieg seit über sieben Monaten in der Bundesliga.
Leute, das war überfällig! Eintracht Frankfurt hat gegen den 1. FC Köln mit 1:0 gewonnen und damit den ersten Heimsieg seit über sieben Monaten eingefahren. Zum Auftakt des sechsten Bundesliga-Spieltags war es Neu-Nationalspieler Younes Ebnoutalib, der in der 77. Minute den Deutsche Bank Park zum Beben brachte. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, traf der 23-Jährige nach einer sehenswerten Vorlage von Noel Aseko – und holte damit sechs Tage nach dem bitteren 0:6 in Leipzig die schnelle Wiedergutmachung.
Ganz einfach hatten es die Adler nicht. Köln spielte spätestens ab der Halbzeit auf Punktgewinn und stand tief. Schon nach 40 Sekunden musste Jubilar Noah Atubolu ran, der sein 100. Bundesliga-Spiel im Frankfurter Tor absolvierte, und entschärfte einen Schuss von Kölns Stürmer Marius Bülter. Laut Süddeutscher Zeitung vergaben Younes Ebnoutalib und Farès Chaïbi früh im Strafraum erste Chancen, während die Gäste immer wieder am stark aufgelegten Atubolu scheiterten. Kölns Nationalspieler Saïd El Mala setzte in der ersten Halbzeit noch einen Sololauf, schoss aber klar vorbei.
Besonders im Blickpunkt stand Kapitän Robin Koch, den Trainer Adi Hütter in Leipzig zur Halbzeit ausgewechselt hatte. Nach einem frühen Foul an El Mala kam Koch zwar glimpflich davon, zeigte aber laut sge4ever.de über die gesamte Partie eine starke Leistung. Trainer Hütter lobte ihn nach dem Spiel ausdrücklich: Koch habe gemeinsam mit Lilian Brassier das stabile Fundament der Defensive gebildet. Genau diese Stabilität war der Schlüssel – nach dem Debakel von Leipzig hielt die Eintracht diesmal die Null.
Nach der Pause steigerte sich die Eintracht spürbar. Ebnoutalib kam nach einer Flanke von Keita Kosugi knapp am Kopf vorbei, kurz darauf blockte Joel Schmied einen weiteren Abschluss. Auch Brassier und Chaibi scheiterten per Kopf am starken Kölner Keeper Marvin Schwäbe. Die Führung lag in der Luft – und fiel dann doch noch: Nach einem Geniestreich von Noel Aseko verwertete Ebnoutalib eiskalt zum 1:0. Wie sge4ever.de berichtet, sprach Hütter von einem „aufgrund der zweiten Halbzeit verdienten Sieg“ und lobte die geschlossene Mannschaftsleistung: Sein Team habe „zurückgefightet“ und von der ersten Minute an ein anderes Gesicht gezeigt.
Einen Dämpfer gab es dennoch: Nnamdi Collins musste nach rund 70 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Laut sge4ever.de lagen Hütter nach dem Spiel noch keine genaueren Informationen zur Verletzung vor. Sportlich aber steht die Eintracht nach dem Erfolg auf Platz acht mit nun acht Punkten – ein gelungener Start ins Wochenende für die Frankfurter. Der zweite Saisonsieg und der erste Heimsieg seit März zeigen: Die Mannschaft hat die richtige Reaktion auf das Leipzig-Debakel gefunden.
Kein Spektakel, aber ein Big Point für die Eintracht! Mit Kampfgeist, einer stabilen Abwehr um Robin Koch und einem eiskalten Ebnoutalib hat die SGE den Kölner Abwehrriegel geknackt und den so wichtigen ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Der Sound der Weltstadt bleibt am Main-Ufer – und beim nächsten Spiel der Eintracht hört ihr natürlich wieder alles live bei uns. Jetzt reinhören!






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