
Eintracht Frankfurt gewinnt 1:0 gegen Köln durch Ebnoutalib – doch danach sorgt ein Stadionalarm im Deutsche Bank Park für ein kurioses Ende des Abends.
Leute, was für ein Abend im Deutsche Bank Park! Eintracht Frankfurt hat am Freitagabend gegen den 1. FC Köln mit 1:0 gewonnen – und damit endlich wieder einen Bundesliga-Heimsieg eingefahren. Das Tor des Abends schoss Younes Ebnoutalib erst spät in der 77. Minute. Nach einem Doppelpass mit Noëll Aséko, der den Ball clever wieder zurückspielte, schob Ebnoutalib aus kurzer Distanz eiskalt ein. Genau unser Ding: nicht aufgeben, bis zum Schluss kämpfen!
Davor hatte die Eintracht zuletzt echt zu kämpfen. Der letzte Sieg lag schon seit dem 12. September zurück, als man Mainz mit 3:1 schlug. Danach gab’s ein 2:2 gegen Freiburg und nach der Länderspielpause einen bitteren 6:0-Dämpfer gegen RB Leipzig. Umso wichtiger war jetzt die Reaktion gegen Köln.
Kapitän Robin Koch ordnete den Sieg gegenüber dem Sender Sky ein und betonte, wie wichtig der Erfolg für den gesamten Klub gewesen sei – gerade nach dem Spiel in der Vorwoche sei es entscheidend gewesen, eine Reaktion zu zeigen. Die Mannschaft habe versucht, positiv zu bleiben, und sei sehr glücklich über den Sieg.
Mit dem Erfolg klettert Frankfurt in der Tabelle vor dem restlichen Spieltag auf Platz acht, Köln rutscht auf Rang elf ab. An der Spitze bleibt es eng: Tabellenführer Freiburg steht bei 13 Punkten, punktgleich mit Dortmund, aber mit dem besseren Torverhältnis vorne, zwei Zähler vor Bayern München.
Doch die Freude über den Sieg wurde auf kuriose Weise getrübt. Rund eine Stunde nach Abpfiff ertönte im Deutsche Bank Park plötzlich ein schriller Alarm. Eine Durchsage forderte alle noch anwesenden Menschen auf, das Stadion zügig zu verlassen – wegen einer technischen Störung, wie es hieß. Wie die tagesschau berichtet, waren davon nicht nur Fans in den VIP- und Businessbereichen betroffen, sondern auch Spieler, Vereinsverantwortliche und Mitarbeiter mussten raus aus der Arena.
Mittendrin: Eintracht-Trainer Adi Hütter, der zu diesem Zeitpunkt gerade auf dem Podium bei der Pressekonferenz saß und den Sieg seiner Mannschaft einordnete. Die Sirenen unterbrachen die Runde, die Lautsprecherdurchsage wiederholte sich mehrfach auf Deutsch und Englisch – und wenig später musste die Pressekonferenz ganz abgebrochen werden.
Vor der Arena fuhren laut tagesschau zunächst ein Feuerwehrauto und mehrere Krankenwagen mit Blaulicht vor, waren aber wenig später schon wieder verschwunden. Nach knapp 15 Minuten war auch das Alarmsignal vorbei. Was genau die technische Störung ausgelöst hatte, blieb zunächst unklar.
Kurioserweise gab es am selben Freitag auch bei der Deutschen Bahn einen ähnlichen Vorfall: Auf Bahnhöfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland wurde ebenfalls eine Evakuierung angekündigt. Hier klärte die Bahn aber auf, dass es sich um einen menschlichen Fehler gehandelt habe – jemand hatte schlicht auf den falschen Knopf gedrückt.
Sportlich war’s ein wichtiger Abend für die Eintracht – die Mannschaft zeigt nach dem Leipzig-Debakel genau die Reaktion, die gebraucht wurde. Und auch wenn der Stadionalarm für ordentlich Verwirrung sorgte: Am Ende zählt das Ergebnis. Drei Punkte für die Adler, der Sound der Weltstadt bleibt ungebrochen!






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