
Eintracht Frankfurt richtet sich nach dem Krösche-Aus neu aus: Weniger Abhängigkeit von Transfers, mehr Fokus auf eigenes Nachwuchsleistungszentrum und Region.
Liebe Adlerträger, bei unserer Eintracht ist mächtig was los! Nach dem Abschied von Sportvorstand Markus Krösche wird jetzt die Richtung für die Zukunft neu bestimmt. Auf der Mitgliederversammlung in der Jahrhunderthalle haben die Bosse Klartext geredet – und wir sagen euch, was sich bei der Eintracht gerade alles ändert!
Wie 90min berichtet, übernimmt Vorstandsvorsitzender Axel Hellmann interimsweise die Aufgaben des Sportvorstands. Krösche selbst durfte sich noch einmal vor den eigenen Fans verabschieden und wurde dabei laut 90min emotional. Während Krösche angeblich vor einem Engagement bei der AC Mailand steht, läuft bei der Eintracht die Suche nach einem Nachfolger bereits auf Hochtouren.
Auf der Mitgliederversammlung erklärte Hellmann den Strategiewandel ganz offen: „Das Geschäftsmodell hat sich verändert.“ Der Grund: Das bisherige Erfolgsrezept – junge Talente groß machen und mit satten Ablösesummen weiterverkaufen – funktioniert nicht mehr so wie früher. Spieler wie Randal Kolo Muani, Hugo Ekitiké oder Omar Marmoush haben der Eintracht in der Vergangenheit Millionen in die Kasse gespült. Im vergangenen Transfersommer aber hakte es gewaltig.
Der Grund liegt laut kicker.de in den veränderten Spielregeln auf dem internationalen Markt: Premier-League-Klubs investieren inzwischen lieber innerhalb der eigenen Liga, und der einst lukrative Markt in Saudi-Arabien hat durch die politische Lage an Attraktivität verloren. Die Folge: Spieler wie Hugo Larsson oder Jean-Matteo Bahoya waren laut 90min nur schwer loszuwerden – am Ende klappte es erst am Deadline Day per Leihe mit Kaufoption.
Hellmann macht klar: „Wir müssen unsere Abhängigkeit auf der wirtschaftlichen Seite von Transfererlösen systemisch reduzieren.“ Das bedeutet aber keine komplette Kehrtwende, sondern eine Modifizierung des bisherigen Kurses – frei nach dem Motto: mehr vor der eigenen Haustür kehren!
Eintracht-Präsident Mathias Beck wurde bei der Mitgliederversammlung ebenfalls deutlich: „Die Preise für junge Talente sind brutal gestiegen, die Abnehmer am Markt haben sich stark reduziert.“ Deshalb soll der Fokus künftig stärker auf dem deutschen Markt und dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum liegen. Beck betonte, man wolle „eine Mannschaft, die diese Identität und die Wucht verkörpert, die sich das ganze Eintracht-Umfeld wünscht.“ Internationale Top-Talente sollen aber weiterhin geholt werden – nur eben nicht mehr als alleinige Strategie.
Und jetzt zur spannendsten Frage: Wer macht das Rennen um den Krösche-Posten? Laut kicker.de sollen die Namen Christoph Spycher (aktuell bei YB Bern) und Marcel Schäfer (RB Leipzig) bei den Eintracht-Bossen großes Ansehen genießen – beide waren schon 2021 als mögliche Nachfolger von Fredi Bobic im Gespräch. Der dreiköpfige Hauptausschuss des Aufsichtsrats rund um Präsident Beck, Sven Janssen und Felix Wirmer soll den künftigen Sportvorstand von einem anderen Klub abwerben, statt auf einen aktuell freien Kandidaten zu setzen.
Der neue Mann an der sportlichen Spitze soll übrigens schon im Winter aktiv werden dürfen – vor allem in der dünn besetzten Defensive gibt es Handlungsbedarf. Große Sprünge wird es aber wohl nur geben, wenn vorher auch verkauft wird.
Die Eintracht steht vor einem echten Umbruch – strategisch und personell. Wir bleiben für euch dran und halten euch mit allen News rund um die Adler auf dem Laufenden. DANKE AN 344.000 HÖRER, die mit uns gemeinsam auf die nächsten Schritte unserer Eintracht gespannt sind. Jetzt reinhören und immer top informiert bleiben!






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