
Eintracht Frankfurt dreht das Spiel gegen FH Hafnarfjördur und zieht mit Wolfsburg ins Achtelfinale des Women’s Europa Cup ein.
Der Sound der Weltstadt kommt diesmal aus dem Stadion am Brentanobad – und der klingt nach Jubel! Die Frauen von Eintracht Frankfurt haben im UEFA Women’s Europa Cup nachgelegt und stehen nach einem 4:1-Rückspielerfolg gegen FH Hafnarfjördur verdient im Achtelfinale. Nach dem knappen 1:0 im Hinspiel auf Island war das Rückspiel vor 2459 Zuschauerinnen und Zuschauern kein Selbstläufer – aber am Ende hat’s gereicht, und wie!
Wie Eintracht Frankfurt auf der eigenen Vereinsseite berichtet, rotierte Trainer Niko Arnautis im siebten Spiel im September kräftig durch – sieben Wechsel im Vergleich zum Pokalauftakt. Neu im Tor: Janne Krumme, frisch mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet. Die Isländerinnen ließen sich davon aber nicht beeindrucken und gingen durch einen Kopfball von Nia Christopher nach einer Flanke von Ingibjörg Magnúsdóttir in der 12. Minute in Führung. Das Gesamtergebnis stand damit wieder bei null.
Die Eintracht hatte in der ersten Halbzeit zwar viel Ballbesitz, tat sich gegen die tief stehenden Gäste aber schwer, echte Torgefahr zu entwickeln. Laura Freigang tauchte zwar mehrfach gefährlich vor dem isländischen Kasten auf, doch der Ball wollte einfach nicht rein.
Nach der Pause war dann alles anders! Keine 60 Sekunden nach Wiederanpfiff traf die eingewechselte Larissa Mühlhaus im Fallen zum 1:1. Zehn Minuten später erzielte Kapitänin Laura Freigang mit einem Flachschuss das 2:1 – die Eintracht hatte das Spiel gedreht. Es kam noch besser: In der 62. Minute schraubte Hanna Bennison, ebenfalls ein Joker, das Ergebnis auf 3:1 – ihre Premiere im Trikot der Adlerträgerinnen. Den Schlusspunkt setzte Hayley Raso in der 79. Minute mit einem Abstauber zum 4:1-Endstand. Wie die Zevener-Zeitung berichtet, bewies Cheftrainer Niko Arnautis mit den Wechseln von Mühlhaus und Bennison ein goldenes Händchen.
Auch der VfL Wolfsburg hat sein Ticket fürs Achtelfinale gelöst – und das standesgemäß. Nach dem 6:1-Kantersieg im Hinspiel gegen Sturm Graz ließen die Niedersächsinnen auch im Rückspiel nichts anbrennen und gewannen 2:0. Lou Bogaert traf per Freistoß direkt in den Winkel, Anny Kerim-Lindland machte kurz nach ihrer Einwechslung mit einem sehenswerten Solo den Deckel drauf. Unterm Strich steht ein Gesamtscore von 8:1 für Wolfsburg.
Wie die UEFA offiziell mitteilt, haben sich neben Frankfurt und Wolfsburg auch Ajax, Brann, Brøndby, Czarni Sosnowiec, Fenerbahçe, Feyenoord, Hammarby, PSV Eindhoven, Malmö, Real Sociedad, Rosenborg, Sparta Praha, Spartak Myjava und Torreense für das Achtelfinale qualifiziert. Die Auslosung für die nächste Runde soll die Duelle bis zum Finale festlegen. Die Achtelfinal-Hinspiele stehen laut UEFA-Kalender am 28. und 29. Oktober an, die Rückspiele folgen am 10. und 11. November.
Zwei hessische Teams unter den letzten 16 im europäischen Frauenfußball – das ist ein starkes Zeichen für die Region! Bleibt dran, wenn’s im Achtelfinale weitergeht – das beste Programm im Main-Gebiet hält euch natürlich auf dem Laufenden. Jetzt reinhören und keine Neuigkeit rund um unsere Eintracht-Frauen verpassen!






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