
Eintracht Frankfurt vor der Zeitenwende: Markus Krösches Abgang rückt näher, Mathias Beck steuert auf Wiederwahl zu. Alle Hintergründe bei Radio Frankfurt.
Der Sound der Weltstadt wird in diesen Tagen auch mal fußballpolitisch laut – bei Eintracht Frankfurt steht eine echte Zeitenwende an! Präsident Mathias Beck geht bei der Mitgliederversammlung am Montag in der Jahrhunderthalle als sicherer Sieger seiner Wiederwahl ins Rennen. Doch das eigentlich spannende Thema liegt daneben: die Zukunft von Sportvorstand Markus Krösche.
Beck, Unternehmer aus Dreieich, führt den Klub seit Februar 2024 als Nachfolger von Peter Fischer. Vor gut 32 Monaten wurde er mit sage und schreibe 99,8 Prozent gewählt, wie ligaoutsider.de berichtet. Die Versammlung wird traditionell vor allem von der aktiven Fanszene besucht, die dem Präsidenten wohlgesonnen ist – bei der letzten Wahl waren knapp 1900 Mitglieder dabei. In den vergangenen Monaten hat Beck einiges angeschoben: neue Sportstätten, die Erweiterung des Nachwuchsleistungszentrums am Riederwald und mehr Einfluss in der Fußball-AG. Als Präsident des Muttervereins, der 67,89 Prozent der Anteile hält, sitzt er dem Aufsichtsrat vor und führt gemeinsam mit Sven Janssen und Felix Wirmer den Hauptausschuss.
Und genau diese Machtposition macht Beck jetzt zum Taktgeber in der Personalie Krösche. Laut ligaoutsider.de gilt es inzwischen als sicher, dass der 46-Jährige seinen eigentlich bis 2028 laufenden Vertrag nicht erfüllen wird. Offen ist nur noch der genaue Zeitpunkt – einige rechnen bereits mit einem Ende noch in diesem Jahr.
Auch BILD.de berichtet, dass auf oberster Klub-Ebene längst nicht mehr damit gerechnet wird, dass Krösche sein Amt noch lange über das Winter-Transferfenster hinaus ausführt. Es werde sogar diskutiert, ob er diese Wechselperiode überhaupt noch begleitet. Ursprünglich wollte Beck den Vertrag von Krösche sogar über 2028 hinaus verlängern – nach Informationen von BILD.de war aber schnell klar, dass der Sportvorstand das selbst nicht möchte.
Nach Angaben von BILD.de ist man sich in der Klubführung einig, dass das bisherige Transfermodell – Talente günstig kaufen und teurer weiterverkaufen – nicht mehr funktioniert, weil die Preise für solche Spieler zuletzt explodiert sind. Deshalb soll der eingeschlagene Weg, verstärkt auf eigene Nachwuchstalente zu setzen, auch nach Krösches Abgang fortgeführt und sogar intensiviert werden. Sportlich soll es künftig weniger um Champions-League-Träume und mehr um Stabilität gehen. Trainer Adi Hütter soll von den anstehenden Veränderungen nicht großartig betroffen sein – die Verantwortlichen sind mit seiner Arbeit zufrieden.
Nach einem Abgang von Krösche soll laut ligaoutsider.de Axel Hellmann zum Vorsitzenden aufsteigen. Ein Nachfolger für den Sportchef-Posten müsste spätestens vor der Sommertransferperiode feststehen – der Klub will unbedingt eine Situation wie im Frühjahr 2021 vermeiden, als der bevorstehende Abgang von Fredi Bobic die Sportführung zeitweise handlungsunfähig machte.
Die Suche nach einem neuen Sportboss läuft laut BILD.de bereits hinter den Kulissen. Auf der Kandidatenliste stehen demnach mehrere Namen, darunter Joti Chatzialexiou und Christoph Spycher. Auch eine Rückkehr von Pirmin Schwegler oder Fredi Bobic wird als Gedankenspiel gehandelt – konkret ist davon aber nichts.
Egal wie’s ausgeht am Main – bei Radio Frankfurt bleibt ihr immer auf dem Laufenden, wenn’s um eure Eintracht geht! Jetzt reinhören und nichts verpassen. DANKE AN 344.000 HÖRER, die mit uns den Sound der Weltstadt feiern!
Update: Es gibt neue Entwicklungen zu diesem Thema:






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