
Eintracht Frankfurt gewinnt 1:0 gegen Köln – Kapitän Robin Koch rehabilitiert sich nach dem 0:6-Debakel und führt die Hessen zum ersten Heimsieg seit Monaten.
Der Sound der Weltstadt feiert mit – Eintracht Frankfurt hat am 6. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga den 1. FC Köln mit 1:0 bezwungen. Für die Hessen war es der erste Bundesliga-Heimsieg seit über sieben Monaten, wie die dpa über die Borkener Zeitung berichtet. Zuletzt hatte das Team im März gegen den heutigen Zweitligisten 1. FC Heidenheim im eigenen Stadion gewonnen. Grund genug für dicke Vorfreude im Main-Gebiet!
Schon in der ersten Minute musste Kölns Torhüter Noah Atubolu ran und verhinderte mit einer starken Parade den frühen Rückstand gegen Marius Bülter. Auf der Gegenseite scheiterte Fares Chaibi in der 22. Minute an Kölns Schlussmann Marvin Schwäbe. Nach der Pause erhöhte Frankfurt den Druck und verlagerte das Spiel zunehmend in die gegnerische Hälfte – die Kölner Defensive hielt aber zunächst stand, wie Nachrichtenagentur dts meldet.
Die Erlösung kam in der 77. Minute: Younes Ebnoutalib erzielte nach einem Angriff über die rechte Seite und einem präzisen Pass von Noel Aseko das entscheidende 1:0 mit einem satten Rechtsschuss ins kurze Eck. Der 1. FC Köln versuchte in der Schlussphase zwar noch den Ausgleich, fand gegen die aufmerksame Frankfurter Defensive aber kaum noch Lösungen.
Besonders bemerkenswert: Kapitän Robin Koch, der beim 0:6-Debakel in Leipzig noch zur Halbzeit ausgewechselt worden war, zeigte gegen Köln eine starke Leistung und führte die Eintracht laut Borkener Zeitung zum ersten Zu-Null-Spiel der laufenden Saison. Trainer Adi Hütter lobte seinen Abwehrchef nach dem Spiel ausdrücklich für den Umgang mit der schwierigen Woche.
Auch Neuzugang Noah Atubolu feierte einen besonderen Moment: Im insgesamt 100. Bundesliga-Einsatz blieb er erstmals für Frankfurt ohne Gegentor. Younes Ebnoutalib übernahm mit seinem fünften Saisontor zudem vorübergehend die geteilte Führung der Torjägerliste und zog dabei an Bayerns Michael Olise vorbei.
Der Trainer stärkte vor der Partie das zuletzt angeschlagene Personal um Koch und dessen Abwehrkollege Lilian Brassier und setzte erneut auf einen Systemwechsel von Dreier- auf Viererkette. Der Plan ging auf – auch wenn der Gegner aus Köln seit über einem Jahr auswärts sieglos ist, wie die Borkener Zeitung einordnet.
Nach Abpfiff gab es noch einen kleinen Nervenkitzel: In den Katakomben des Stadions wurde kurz vor Mitternacht wegen einer „technischen Störung“ Alarm ausgelöst, Hunderte Menschen mussten den Keller der Arena verlassen. Kurze Zeit später stellte sich der Alarm als Fehlalarm heraus – die Freude über den Sieg wurde dadurch nicht getrübt.
Am kommenden Wochenende steht für die Eintracht das nächste schwere Los an: Das Team von Adi Hütter tritt bei Borussia Dortmund an, wo die Hessen in den vergangenen Jahren stets zwischen zwei und fünf Gegentoren kassierten. Ob die Rehabilitierung von Robin Koch und der Defensive auch dort hält, wird sich zeigen. DANKE AN 344.000 HÖRER – bleibt dran, wenn’s um die Eintracht geht! Jetzt reinhören bei Radio Frankfurt, dem besten Programm im Main-Gebiet.






Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.
Dein Beitrag für Radio Frankfurt
Kommentar verfassen
Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit. Wir prüfen Ihren Beitrag und veröffentlichen ihn nach Freigabe.