
Einsamkeit in Frankfurt? Das Gesundheitsamt und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft bieten kostenlose Kurse und Begegnungsangebote für alle Altersgruppen.
Frankfurt pulsiert, der Main glitzert, die Skyline leuchtet – und trotzdem fühlen sich viele Menschen hier allein. Soziale Isolation macht auch vor einer lebendigen Weltstadt nicht halt. Die gute Nachricht: Frankfurt kämpft zurück! Gleich zwei neue Projekte helfen dabei, Einsamkeit zu überwinden und wieder Anschluss zu finden.
Seit Juni bietet das Frankfurter Gesundheitsamt das Projekt „Social Prescribing – Rezepte gegen Einsamkeit“ an. Das Konzept stammt ursprünglich aus Großbritannien und funktioniert so: Ähnlich wie bei einer medizinischen Behandlung bekommen Menschen, die unter Einsamkeit oder sozialer Isolation leiden, ein „Rezept“ – aber nicht für Medikamente, sondern für passende soziale oder kulturelle Aktivitäten. Und das Beste daran: Die Kurse sind komplett kostenlos!
Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen. In kleinen Gruppen, begleitet von qualifizierten Kursleitern, können Frankfurter neue Kontakte knüpfen und wieder stärker am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Im August starten die nächsten Kurse – darunter Fotografie- und Stimmbildungskurse. Nach den Kursen werden die Teilnehmer außerdem zu weiteren bestehenden Angeboten in Frankfurt beraten.
So läuft die Anmeldung ab:
Weitere Infos zu den Kursen und zur Teilnahme gibt es direkt auf der Internetseite des Gesundheitsamts.
Parallel dazu hat die Stiftung Polytechnische Gesellschaft ihr Förderprogramm zur Linderung von Einsamkeit im Alter – erstmals 2024 aufgelegt – jetzt weiter ausgebaut. Die Stiftung kooperiert mit gemeinnützigen Trägern und fördert deren Ideen, wie ältere, von Einsamkeit betroffene Menschen unterstützt werden können. Nach einer Ausschreibung wurden sieben Projekte ausgewählt, die in verschiedenen Frankfurter Stadtteilen stattfinden.
Was ist konkret geplant? Schau selbst:
Die Teilnahme an allen Angeboten ist gratis. Weitere Informationen zu Inhalten und Terminen gibt es auf der Internetseite der Stiftung.
Stiftungsvorsitzender Frank Dievernich bringt es auf den Punkt: „Gesellschaftlicher Zusammenhalt zeigt sich darin, dass wir niemanden aus dem Blick verlieren – gerade auch ältere Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen haben oder daraus verdrängt wurden.“
Ob jung oder alt, ob du schon lange in Frankfurt lebst oder gerade erst angekommen bist – Einsamkeit ist kein Schicksal. Die Stadt bietet jetzt ganz konkrete Wege raus aus der Isolation. Nutze die Angebote, schnapp dir einen Platz im Kochkurs, beim Spieletreff oder im Fotokurs – und finde deinen Platz in dieser Stadt. Der Sound der Weltstadt klingt am schönsten, wenn man ihn gemeinsam erlebt!






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