
Younes Ebnoutalib steht im neuen DFB-Kader von Jürgen Klopp – als einziger Frankfurter. Alle Infos zum Aufgebot für Serbien und die Niederlande bei Radio…
Das ist mal eine Ansage für die Eintracht! Younes Ebnoutalib steht offiziell im DFB-Kader von Jürgen Klopp für die letzten beiden Länderspiele des Jahres. Der Bundestrainer hat am Donnerstag, 5. November 2026, sein Aufgebot für die Nations-League-Spiele gegen Serbien und die Niederlande bekannt gegeben – und Ebnoutalib ist mit dabei. Wie wir bereits in einem früheren Beitrag berichtet hatten, galt der Frankfurter als heißer Kandidat – jetzt ist es Gewissheit. Sein Teamkollege Jonathan Burkardt, der ebenfalls im Gespräch war, schaffte es dagegen nicht ins Aufgebot. Damit ist Ebnoutalib der einzige Frankfurter im neuen DFB-Kader.
Nach seinem Mammutaufgebot von 44 Spielern bei der ersten Nominierung hat Klopp diesmal deutlich gekürzt. Laut nationalmannschaft.net nominierte der Bundestrainer 24 Spieler – drei Torhüter, acht Abwehrspieler, zehn Mittelfeldspieler und drei Angreifer. Gegenüber DFB.TV beschrieb Klopp sein Aufgebot als „bunten Mix aus sehr jung und durchaus erfahren“. Im Sturm setzt er dabei auf nur drei Namen: Kai Havertz, Niclas Füllkrug – und eben Younes Ebnoutalib.
Eine der auffälligsten Personalien ist die Rückkehr von Niclas Füllkrug. Der Werder-Stürmer hat in den ersten acht Bundesliga-Spielen neun Tore erzielt und bringt laut nationalmannschaft.net insgesamt zwölf Treffer in zehn Pflichtspielen mit. Im Nationaltrikot steht er bei 14 Toren in 24 Länderspielen, zuletzt war er im September 2025 dabei, blieb damals aber ohne Einsatz.
Neu im A-Kader ist dagegen Wael Mohya von Borussia Mönchengladbach. Der erst 17-Jährige wechselt aus dem U21-Bereich ins A-Team und ist laut nationalmannschaft.net der einzige Debütant im November-Aufgebot. Auch Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart und Brajan Gruda von RB Leipzig warten noch auf ihr erstes A-Länderspiel und könnten in diesem Lehrgang zum Einsatz kommen.
Nicht im Kader stehen unter anderem David Raum, Karim Adeyemi, Nick Woltemade, Yann Aurel Bisseck und Ridle Baku. Eine ausführliche Begründung für jede einzelne Entscheidung liefert die DFB-Mitteilung laut nationalmannschaft.net nicht. Anders sieht es bei Jamal Musiala und Serge Gnabry aus: Beide Bayern-Profis fehlen verletzungsbedingt.
Erneut mit dabei ist dagegen Philipp Treu vom SC Freiburg, der schon beim ersten Lehrgang unter Klopp viel Verantwortung bekam. Der Bundestrainer hatte seine offensive Einbindung und seinen unbekümmerten Auftritt damals besonders gelobt.
Sportlich steht für das DFB-Team einiges auf dem Spiel. Nach vier Gruppenspielen liegt die Auswahl mit fünf Punkten nur auf Platz drei – hinter den Niederlanden und Griechenland, die jeweils acht Zähler haben. Nur die beiden besten Teams der Gruppe ziehen ins Viertelfinale ein. Zunächst geht es für Klopps Mannschaft am 13. November um 20:45 Uhr auswärts gegen Serbien in Belgrad, drei Tage später, am 16. November, folgt um 20:45 Uhr das Heimspiel gegen die Niederlande in Berlin. Laut nationalmannschaft.net findet die Partie in Belgrad wegen einer UEFA-Sanktion gegen den serbischen Verband ohne Zuschauer statt – auch deutsche Fans dürfen nicht ins Stadion.
Die Vorbereitung startet am 9. November in Herzogenaurach, ehe es am 12. November nach Belgrad geht. Für Eintracht-Fans heißt es jetzt: Daumen drücken für Younes Ebnoutalib! Radio Frankfurt bleibt dran – der Sound der Weltstadt hält euch auf dem Laufenden. Jetzt reinhören!






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