
Adi Hütter stellt die Eintracht auf Dreierkette um – und feiert direkt den ersten Bundesliga-Sieg der Saison bei Mainz 05.
Eine Woche war’s her, dass Adi Hütter laut über eine Systemumstellung nachgedacht hat – und dann hat er’s einfach gemacht! Nach der bitteren 1:4-Pleite gegen Augsburg hat der Eintracht-Trainer sein bisheriges 4-2-2-2 über Bord geworfen und auf eine Dreierkette umgestellt. Das Resultat: der erste Bundesliga-Sieg der Saison, ein 3:1-Auswärtserfolg bei Mainz 05. Frankfurt zeigt: Wer flexibel bleibt, kommt weiter!
Die Umstellung ging deutlich über eine simple Verteidiger-Ergänzung hinaus. Jeremiaha Maluze rückte neben Robin Koch und Lilian Brassier in die Dreierkette. Elias Baum und Keita Kosugi bekamen dadurch mehr Absicherung im Rücken. Noël Aséko feierte an der Seite von Raphael Onyedika sein Debüt im zentralen Mittelfeld, während Jonathan Burkardt als einzige Spitze agierte. Das prominenteste Opfer der Umstellung: Younes Ebnoutalib, der zuvor beim 3:3 in Berlin einen Hattrick erzielt und gegen Augsburg vorbereitet hatte.
Wie das Portal Get German Football News und OneFootball übereinstimmend berichten, erklärte Hütter nach dem Spiel bei Sky Deutschland: „Alle haben angenommen, dass ich einfach nur im 4-2-2-2 spielen will. Als ich das letzte Mal in Frankfurt war, haben wir mit Makoto Hasebe auch erfolgreich mit einer Dreierkette gespielt. Diese Dreierkette hat uns heute diesen Sieg gebracht. Ich bleibe als Trainer gerne flexibel.“
Die Entscheidung, Ebnoutalib aus der Startelf zu nehmen, fiel Hütter nach eigener Aussage nicht leicht. Er habe mit beiden Stürmern gesprochen und Ebnoutalib erklärt, dass es nichts Persönliches sei – sondern das Gefühl, dass Burkardt es an seiner alten Wirkungsstätte richten würde. Und genau so kam es: Burkardt bereitete das 1:0 durch Can Uzun vor, nachdem Kacper Potulski den Ball verloren hatte, und traf kurz vor der Pause selbst zum 2:0. Als Nächstes sorgte Mario Götze für Bewegung – der Routinier startete diesmal nicht von Beginn an, sondern kam kurz vor der Stunde für den debütierenden Aséko und legte prompt das dritte Tor für Uzun auf.
Ganz reibungslos lief’s aber nicht. Mainz wurde nach einer halben Stunde immer gefährlicher, und als Onyedika Sheraldo Becker im Strafraum foulte, hatte Nadiem Amiri die Chance auf den Ausgleich per Elfmeter – nach zehn verwandelten Strafstößen in Serie. Doch Torhüter Noah Atubolu hielt den Ball, wie Get German Football News berichtet. Drei Minuten später erhöhte Burkardt zum 2:0 – ein Wendepunkt, den Hütter selbst als entscheidend für den Ausgang der Partie bezeichnete.
Am Ende stand ein Frankfurter Team, das kompakter verteidigte, mit der Dreierkette mehr Absicherung hatte und in Burkardt einen Stürmer fand, der die Rolle als einzige Spitze mit viel Laufarbeit ausfüllte. Burkardt selbst wollte die Systemumstellung bei Sky Deutschland aber nicht überbewerten: Die taktische Veränderung habe geholfen, kompakt zu bleiben, der entscheidende Punkt sei aber die gemeinsame Teamleistung gewesen.
Für die SGE-Fans heißt es jetzt: Dranbleiben und schauen, ob Hütter beim nächsten Spiel wieder auf die Dreierkette setzt! Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch auf dem Laufenden – DANKE AN 344.000 HÖRER, die mit uns die Eintracht verfolgen. Jetzt reinhören!






Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.
Dein Beitrag für Radio Frankfurt
Kommentar verfassen
Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit. Wir prüfen Ihren Beitrag und veröffentlichen ihn nach Freigabe.