
Condor plant erstmals eigene Lounges am Flughafen Frankfurt im neuen Terminal 3 – eine im Schengen-, eine im Non-Schengen-Bereich.
Der Sound der Weltstadt verändert sich auch am Himmel über Frankfurt! Condor geht einen riesigen Schritt in Richtung Eigenständigkeit und plant erstmals eigene Lounges am Flughafen Frankfurt. Bisher hat die Airline in Jahrzehnten nie eigene Lounges betrieben und sich auf das Angebot von Lufthansa verlassen. Damit ist jetzt Schluss!
Condor zieht als letzte Airline aus dem Terminal 1 um und wird im nagelneuen Terminal 3 zum größten eigenständigen Anbieter. Geplant sind gleich zwei eigene Lounges – eine im Schengen-Bereich für Flüge innerhalb Europas und eine weitere im Non-Schengen-Bereich für die Langstrecke. Condor-CEO Peter Gerber hat das laut einem Bericht von frankfurtflyer.de in einem Mitarbeitergespräch bestätigt.
Wie Condor der Frankfurter Redaktion von t-online mitteilte, befinde man sich aktuell in Gesprächen, um das neue Lounge-Angebot zu planen. Eine Condor-Sprecherin erklärte zudem, dass die Planungen noch in der Abstimmung seien – konkrete Details zur Ausstattung gibt es also noch nicht.
Der Umzug von Condor ins Terminal 3 ist für April 2027 geplant. Die eigenen Lounges werden zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht fertig sein! Laut Gerber dauert sowas in Deutschland einfach seine Zeit – mit einer Eröffnung rechnet er erst gegen Ende 2027. Bis dahin müssen sich Condor-Passagiere also noch gedulden und auf eine Übergangslösung hoffen, die aktuell noch nicht bekannt ist.
Aktuell starten Condor-Fluggäste noch aus Terminal 1 und können dort mehrere Lufthansa Business Lounges sowie die Luxx Lounge nutzen. Im Terminal 3 gibt es bereits Lounges von anderen Anbietern wie Emirates, SkyTeam und Air France sowie die unabhängige Priority Lounge.
Mit den eigenen Lounges baut Condor sein Premium-Angebot in Frankfurt spürbar aus. Die Airline hat in den letzten Jahren schon ihr eigenes Europa-Zubringernetz mit City-Flügen aufgebaut, nachdem Lufthansa entsprechende Zubringer-Flüge gestrichen hatte. Damit bewegt sich Condor immer weiter weg vom klassischen Ferienflieger-Image hin zu einer waschechten Netzwerk-Airline.
Ob auch Priority-Pass-Mitglieder künftig Zugang zu den neuen Lounges bekommen, ist noch offen. Genauso unklar ist, ob Condor die Lounges selbst betreibt oder einen externen Partner damit beauftragt. Fest steht aber: Condor will sich mit einem eigenen Angebot an Speisen, Getränken und Ausstattung von der Konkurrenz abheben.
Nebenbei gibt es noch eine weitere spannende Entwicklung bei Condor: Der britische Finanzinvestor Attestor übernimmt die verbliebenen 49 Prozent der Anteile von Bund und Land Hessen, die nach der Insolvenz des damaligen Mutterkonzerns Thomas Cook und den Folgen der Corona-Pandemie eingesprungen waren.
Frankfurt bekommt mit den neuen Condor-Lounges ein echtes Novum spendiert! Auch wenn’s noch bis Ende 2027 dauert, zeigt der Schritt, wie ernst es Condor mit der eigenen Positionierung als Netzwerk-Airline meint. Wir bleiben für euch dran und halten euch auf dem Laufenden – das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s natürlich weiterhin bei Radio Frankfurt. Jetzt reinhören!






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