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CDU-Politiker im Landtag – und schon bald Stadtrat im Römer: Linke schlägt Alarm

CDU-Politiker Martin-Benedikt Schäfer zieht im Juli in den Landtag ein – und wird schon Ende August Stadtrat in Frankfurt. Die Linke übt scharfe Kritik.

Redaktion
·
7. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 21 Stunden

Kurzer Gastauftritt im Landtag?

Frankfurt, ihr habt’s gehört: Martin-Benedikt Schäfer, CDU-Politiker aus Frankfurt, ist seit dem 1. Juli 2026 als Nachrücker im hessischen Landtag. Klingt erstmal nach einer guten Nachricht für die CDU – aber der Haken ist groß! Denn der 40-jährige Rechtsanwalt will bereits Ende August als hauptamtlicher Stadtrat in den Frankfurter Römer einziehen. Sein Mandat im Landtag wäre dann schon wieder Geschichte. Zwei Monate rein, zwei Monate raus – das sorgt für ordentlich Zündstoff in der Frankfurter Politik.

Wer ist Martin-Benedikt Schäfer?

Schäfer ist kein unbeschriebenes Blatt im Römer. Bisher war er sicherheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion in Frankfurt und kennt das Stadtparlament daher aus dem Effeff. Als designierter Dezernent für Sicherheit und Ordnung soll er künftig eine der wichtigsten Aufgaben in der Frankfurter Stadtregierung übernehmen. Für die CDU ist das eine klare Weichenstellung – für die politische Konkurrenz allerdings ein gefundenes Fressen.

Die Linke greift an: „Geld fürs Nichtstun“

Die Linke-Fraktion im Römer geht mit Schäfer hart ins Gericht. Fraktionschef Michael Müller macht dem CDU-Mann schwere Vorwürfe: Der Politiker rücke in den Landtag nach, obwohl von vornherein klar gewesen sei, dass er dieses Mandat nur für wenige Wochen ausüben werde. Die Kritik ist deutlich – es geht um den Vorwurf, Steuergelder für eine politische Übergangsphase zu nutzen, die letztlich kaum parlamentarische Arbeit im Landtag ermöglicht.

Das ist keine Kleinigkeit! Als Landtagsabgeordneter erhält man Diäten und Aufwandsentschädigungen – und wenn das Mandat von vornherein auf wenige Wochen ausgelegt ist, stellt sich die Frage nach der politischen Fairness ganz klar. Die Linke findet dafür klare Worte und fordert Transparenz.

CDU sieht das anders

Auf der anderen Seite ist rechtlich alles sauber: Schäfer ist regulär als Nachrücker in den Landtag eingezogen – das ist ein ganz normaler demokratischer Vorgang. Bis zu seiner Wahl zum Stadtrat im August bleibt er Mitglied des hessischen Parlaments. Die CDU sieht darin kein Problem, sondern ein legitimes politisches Vorgehen. Ob das die Frankfurterinnen und Frankfurter ähnlich sehen, steht auf einem anderen Blatt.

Was bedeutet das für Frankfurt?

Klar ist: Als Dezernent für Sicherheit und Ordnung übernimmt Schäfer Ende August einen echten Schlüsselposten in der Mainmetropole. Sicherheitsthemen bewegen Frankfurt – von der Innenstadt bis zu den Stadtteilen. Wie er dieses Amt ausfüllen wird, bleibt abzuwarten. Der Start ins Amt ist jedenfalls alles andere als ruhig – die Debatte um seinen kurzen Landtags-Auftritt wird ihn noch eine Weile begleiten.

Eines ist sicher: Die Frankfurter Politik bleibt spannend! Bleibt dran – Radio Frankfurt, der Sound der Weltstadt, hält euch auf dem Laufenden. Jetzt reinhören und keine Neuigkeit aus dem Main-Gebiet verpassen!

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