
Eintracht-Neuzugang Lilian Brassier überzeugt in der Abwehr: Stabilität, starke Zweikampfwerte und Potenzial zum künftigen Abwehrchef bei der SGE.
Frische Gesichter bei der Eintracht, das kennt ihr! Und diesmal ist es Lilian Brassier, der in der Abwehr der SGE richtig einschlägt. Für rund neun Millionen Euro kam der Franzose aus Rennes an den Main – seine erste Auslandsstation überhaupt. Und die läuft bislang richtig gut, wie absolutfussball.com berichtet.
Der 26-Jährige gibt in der mitunter wackligen Frankfurter Hintermannschaft den Ruhepol. Egal ob in der Dreier- oder Viererkette – Brassier scheint das wenig zu kümmern, Hauptsache stabil. Beim Spiel gegen den SC Freiburg klärte er auf dem Hosenboden liegend als letzter Mann, lief Gegenspieler einfach ab und ging konsequent in die Luftduelle. Seine Zweikampfquote von 71 Prozent spricht für sich. Auch im Spielaufbau mischt er mit: Einer seiner langen Bälle leitete das 1:0 gegen Freiburg ein.
Dass Brassier so schnell eine tragende Rolle übernimmt, war laut absolutfussball.com genau das, was sich Trainer Adi Hütter vom letzten Sommerzugang erhofft hatte: eine echte Sofortverstärkung. Hütter kennt den Linksfuß schon aus seiner Zeit bei der AS Monaco und schätzt vor allem seine Mentalität. Nach Angaben von absolutfussball.com sagte der Trainer über seinen Verteidiger, er sei vom Typ her einer, der nie aufgibt und ein Krieger sei – und das tue der Mannschaft gut.
Eingeordnet wird Brassiers Entwicklung auch im Vergleich zu anderen Neuzugängen: Landsleute wie Niels Nkounkou oder Elye Wahi brauchten länger, um sich bei der Eintracht einzufinden, selbst Hugo Ekitiké benötigte seine Zeit, ehe er zum Topstürmer reifte. Brassier dagegen scheint die Anlaufzeit zu überspringen.
Ein Verteidiger internationaler Topklasse sei er laut absolutfussball.com noch nicht, aber klar auf dem Weg zu einem Bundesliga-Abwehrmann mit gehobenem Anspruch. Seine physische Spielweise passe gut zur Liga, heißt es weiter – und einige sehen in ihm schon jetzt den möglichen neuen Abwehrchef, sollte er sich spielerisch, menschlich und sprachlich noch weiter integrieren. Kapitän Robin Koch könnte durch einen gefestigten Brassier an seiner Seite spürbar entlastet werden.
Fest steht: Der Start von Lilian Brassier bei der Eintracht ist gemacht – und das nächste Kapitel seiner Karriere nimmt am Main Fahrt auf.






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