
Kaufpflicht bei Klassenerhalt: So sichert sich Eintracht Frankfurt Torhüter Noah Atubolu dauerhaft – alle Details zur Klausel und seiner bisherigen Saison.
Der Sound der Weltstadt bringt euch wieder frische News von der Eintracht! Noah Atubolu ist seit Ende August an Eintracht Frankfurt verliehen und hat sich in der Mannschaft schnell eingefunden. Jetzt ist klar, unter welcher Bedingung aus der Leihe ein fester Transfer wird. Wie 90min.de berichtet, greift die vereinbarte Kaufpflicht automatisch, wenn die Eintracht den Klassenerhalt schafft. Bleiben die Hessen also in der Bundesliga, ist Atubolus Verbleib so gut wie besiegelt!
Nach Informationen der Bild, auf die sich sowohl 90min.de als auch SPOX berufen, müsste Frankfurt dafür im kommenden Sommer weitere zwölf Millionen Euro an den SC Freiburg überweisen. Zur Erinnerung: Die Leihgebühr im Sommer lag bei einer Million Euro. Beide Vereine sollen laut den Berichten fest davon ausgehen, dass der Deal am Ende tatsächlich fix wird. Dazu passt auch, dass ein Anschlussvertrag bis 2031 bereits ausgehandelt sein soll – und zwar ganz ohne Ausstiegsklausel.
Ganz easy war der Einstieg für Atubolu allerdings nicht. Laut 90min.de kassierte der 24-Jährige in seinen ersten acht Pflichtspielen stolze 18 Gegentore. Zuletzt zeigte er aber bei den Partien gegen den 1. FC Köln und Borussia Dortmund starke Paraden – und auch beim 3:1-Pokalsieg gegen den Hamburger SV überzeugte er größtenteils, auch wenn ihm beim Gegentreffer ein Fehler unterlief.
SPOX weist darauf hin, dass die Eintracht aktuell nur auf Tabellenplatz 14 steht – der Saisonstart war also alles andere als einfach. Mit Blick auf die Ansprüche und die Kaderqualität der Hessen gilt der Klassenerhalt aber als Ziel, das mit großer Wahrscheinlichkeit erreicht wird. Und genau das würde die Kaufpflicht für Atubolu auslösen.
Atubolus Weg nach Frankfurt war nicht geradlinig. SPOX berichtet, dass der gebürtige Freiburger seinen Vertrag beim SC Freiburg nicht verlängern wollte und deshalb schon vor Saisonende klar war, dass er kein Spiel mehr für seinen Ausbildungsverein bestreiten würde. Der SCF hatte mit Mio Backhaus frühzeitig für Ersatz gesorgt. Das Problem für Atubolu: Die erhofften Angebote, vor allem aus der Premier League, blieben lange aus. Erst Ende August fand er mit der Eintracht doch noch einen neuen Verein – nachdem sich bei den Hessen herauskristallisiert hatte, dass man nicht mit Kaua Santos als Nummer eins in die Saison gehen wollte.
Sein Debüt feierte Atubolu nur einen Tag nach dem Transfer beim Bundesliga-Auftakt gegen Union Berlin, das 3:3 endete. Seitdem hat er sich laut Berichten bestens in der Main-Metropole eingelebt und gehört inzwischen sogar dem Mannschaftsrat an. Auch Eintracht-Trainer Adi Hütter äußerte sich positiv über den Keeper und sprach von dessen guter Energie für die Mannschaft. Wie Hütter generell über seine Spieler und die Zusammenarbeit mit der Vereinsführung denkt, hatte er bereits in einem früheren Beitrag ausführlich erklärt.
Den Traum von der Premier League hat Atubolu nach Angaben von SPOX nach wie vor nicht abgehakt. Trotzdem spricht aktuell einiges für eine langfristige Zukunft bei der Eintracht – der bereits ausgehandelte Vertrag bis 2031 und die fehlende Ausstiegsklausel untermauern das. Für euch heißt das: Das beste Programm im Main-Gebiet hält euch auf dem Laufenden, sobald es Neues zur Causa Atubolu gibt!
DANKE AN 344.000 HÖRER, die uns treu bleiben, während wir für euch am Ball bleiben. Jetzt reinhören und immer top informiert über eure Eintracht sein!






Wir schätzen Ihren Beitrag! Wenn Sie Fragen haben, uns Feedback geben oder einfach nur Hallo sagen möchten, steht Ihnen unser Team gerne zur Verfügung. Bitte zögern Sie nicht, uns über das unten angegebenen Kontaktformular zu kontaktieren.
Dein Beitrag für Radio Frankfurt
Kommentar verfassen
Teilen Sie uns Ihr Anliegen mit. Wir prüfen Ihren Beitrag und veröffentlichen ihn nach Freigabe.