
Eintracht-Trainer Adi Hütter löst im Trainingslager in Grassau ein sieben Jahre altes Versprechen ein: Handkäs-Frühstück mit SGE-Fans am Chiemsee!
Ein Versprechen ist ein Versprechen – das gilt auch im Fußball. Eintracht-Trainer Adi Hütter hat im Trainingslager im bayerischen Grassau Wort gehalten und sich endlich zum legendären Handkäs-Frühstück der SGE-Fans eingefunden. Das Treffen war ursprünglich schon für 2020 geplant, doch dann kam Corona – zweimal. Und dann war der Adi erst mal weg. Jetzt ist er zurück, und das alte Versprechen aus Windischgarsten, Oberösterreich, ist eingelöst!
Hinter dem kulinarischen Highlight steckt Oberfan Michael Leichtfuß, der das inzwischen weltberühmte Handkäs-Frühstück schon zum sechsten Mal auf die Beine gestellt hat. Und zwar mit vollem Einsatz: Wochenlange Organisation, nötige Ausstattung und Kühlung, zwei Pavillons, ein Fotograf und sogar eine Rolle Absperrband gehörten dazu. Unter freiem Himmel am Chiemsee, blauer Himmel, Alpenpanorama – gibt Schlimmeres!
Auf dem Tisch standen 92 Portionen Handkäs mit Musik, Ahle Worscht, Hüttenkäse, sechs Paletten Äppelwoi (auch „Adlerschoppen“ genannt), ein paar Kisten Bier – und 15 Liter Mispelchen. Klingt nach einem ordentlichen Frühschoppen auf hessische Art, oder?
Die Eintracht-Entourage musste natürlich nüchtern bleiben – Sport ist schließlich Pflicht. Ex-Profi Christoph Preuß und Sportdirektor Timmo Hardung machten beim Handkäs den Anfang. Drei Spieler durften ebenfalls ran: Nnamdi Collins, Jean-Matteo Bahoya und Neuzugang Noel Aseko. Aseko schaute dabei etwas irritiert drein und fand das Ganze eher „gewöhnungsbedürftig“. Collins lachte den nicht ganz so semiköstlichen Geschmack einfach weg.
Adi Hütter hingegen war begeistert und fand den Handkäs „sehr lecker“ – musste dabei aber erst noch von Leichtfuß höchstpersönlich belehrt werden: „Handkäs isst man nur mit dem Messer, nicht mit Messer und Gabel.“ Der Cheftrainer legte daraufhin brav die Gabel zur Seite.
Für den Österreicher gab’s den Handkäs übrigens in der „gesunden Variante“ – ohne Musik. Für alle Nicht-Hessen: Die Musik im Handkäs sind die in Essig und Öl eingelegten Zwiebeln. Ohne die ist der Harzer Roller eine ganz schön trockene Angelegenheit. Der Adi weiß das jetzt!
Dieses kleine Stück Hessen mitten in Bayern zeigt mal wieder: Die SGE-Fans leben ihre Leidenschaft – egal wo das Trainingslager stattfindet. Der Sound der Weltstadt reist eben mit! Und wenn der Cheftrainer persönlich an der Bierbank sitzt und Handkäs isst, dann ist das einfach das beste Programm im Main-Gebiet – auch wenn’s gerade am Chiemsee ist. Jetzt reinhören, was bei Eintracht Frankfurt noch alles los ist!






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