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A3 zwischen Köln, Frankfurt und Passau: Was ihr zum Wochenende wissen müsst

Die A3 zwischen Köln, Frankfurt und Passau ist am Wochenende stark belastet. Baustellen, Sperrungen und Grenzkontrollen sorgen für Staugefahr – alle wichtigen…

Redaktion
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21. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 16 Minuten

Vollgas oder Stillstand? So läuft’s auf der A3

Die A3 ist eine der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands – und gerade am Wochenende des 19. bis 21. September 2026 wird es auf weiten Teilen der Strecke zwischen Köln, Frankfurt und Passau wieder eng. Reiseverkehr, Pendler, Baustellen und zusätzliche Sperrungen sorgen dafür, dass ihr vor der Fahrt unbedingt einen Blick auf die aktuelle Verkehrslage werfen solltet.

Laut ADAC zählt die A3 zwischen Oberhausen, Köln, Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Passau zu den besonders belasteten Staustrecken bundesweit. Und das nicht nur während der Sommerferien: Auch danach bleiben die Autobahnen vielerorts voll – Ausflügler, Urlaubsrückkehrer und der wieder zunehmende Berufsverkehr machen den Unterschied kaum spürbar.

Baustellen und Sperrungen: Diese Abschnitte solltet ihr kennen

Rund um Frankfurt sorgt ein laufendes Bauprojekt für Einschränkungen: Zwischen dem Mönchhofdreieck und dem Wiesbadener Kreuz wird 2026 von April bis Ende Oktober ein Fahrbahnabschnitt grundlegend erneuert. Das Frankfurter Kreuz, wo die A3 auf die A5 trifft, gehört ohnehin zu den staugefährdetsten Punkten des Landes – der Flughafenverkehr und der Durchgangsverkehr addieren sich hier nahezu zu jeder Tageszeit.

Besonders relevant für alle, die von NRW auf die A3 wollen: Wie WDR berichtet, ist am Sonntag, 20. September 2026, von 8 bis 14 Uhr im Kreuz Leverkusen die Verbindung von der A1 Richtung Euskirchen zur A3 nach Frankfurt gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert – rechnet dennoch mit Verzögerungen, da der Verkehr umgeleitet wird.

Darüber hinaus meldet der ADAC eine Vollsperrung auf der A1: Zwischen Hamburg-Stillhorn und Hamburg-Harburg in Richtung Bremen von Freitag, 18. September 2026, 22 Uhr bis Montag, 21. September 2026, 5 Uhr. Das wirkt sich zwar nicht direkt auf die A3 aus, kann aber den Zulaufverkehr beeinflussen.

Wo es auf der A3 besonders eng wird

Die Staugefahr zieht sich über die gesamte Länge der A3. Ein Überblick über die typischen Brennpunkte:

  • Kölner Ring: Zwischen Kreuz Leverkusen, Kreuz Köln-Ost und Dreieck Heumar treffen A1, A4 und A59 aufeinander – schon kleine Störungen wirken sich schnell auf mehrere Strecken aus.
  • Siebengebirge und Westerwald: Steigungen und dichter Lastwagenverkehr zwischen Siegburg und Neustadt/Wied bremsen den Verkehr regelmäßig aus.
  • Limburg bis Frankfurt: Rund um das Limburger Becken sowie an Wiesbadener Kreuz, Mönchhofdreieck und Frankfurter Kreuz ist zu fast jeder Tageszeit mit Verzögerungen zu rechnen.
  • Spessart und Würzburg: Längere Steigungen und ein hoher Lkw-Anteil machen den Abschnitt zwischen Aschaffenburg und Würzburg anfällig. Am Kreuz Biebelried kreuzt die A3 die A7 – besonders ferienrelevant.
  • Nürnberg bis Passau: Im Großraum Nürnberg treffen A73, A9 und A6 auf die A3. Weiter östlich Richtung Regensburg, Straubing und Deggendorf bleibt die Staugefahr hoch, bevor die A3 über Passau zur österreichischen Grenze bei Suben führt.

Grenzkontrollen und Ausland im Blick behalten

Wer über Passau nach Österreich weiterreist, sollte laut ADAC zusätzlich Zeit einplanen: Seit Mai 2025 wird an allen deutschen Grenzen bei der Einreise verschärft kontrolliert. Besonders betroffen ist der Grenzübergang Suben (A3). In Richtung Österreich können zudem dichte Verkehrslage, Unfälle oder Baustellen für Verzögerungen sorgen. Auf österreichischen Autobahnen ist grundsätzlich eine gültige Vignette erforderlich.

Auch auf den Transitstrecken im Ausland bleibt die Lage angespannt: In Österreich sind laut ADAC unter anderem die A1, A9, A10 und die A13 Brennerautobahn betroffen, in der Schweiz die A2 auf der Gotthard-Route.

Tipps für die Fahrt auf der A3

Bundesweit laufen nach ADAC-Angaben auf rund 1.000 Autobahnabschnitten Bauarbeiten. Wer kann, sollte außerhalb der Hauptverkehrszeiten starten. Besonders staugefährdet sind Freitagnachmittage, Samstagvormittage sowie Sonntagnachmittage und -abende. Für kurzfristige Stauumfahrungen bietet sich westlich des Rheins die A61 über Koblenz an – allerdings nur als großräumige Alternative für den Abschnitt zwischen Köln und dem Rhein-Main-Gebiet.

Und noch etwas, das viele vergessen: Die Rettungsgasse muss bereits gebildet werden, wenn der Verkehr stockt – nicht erst, wenn Blaulicht und Martinshorn zu hören sind. Wer auf der linken Spur fährt, weicht nach links aus, alle anderen nach rechts.

Häufig gestellte Fragen

Wo sind auf der A3 am Wochenende (19.–21. September 2026) die größten Staugefahr-Punkte?

Laut ADAC gehört die gesamte A3 zwischen Oberhausen, Köln, Frankfurt, Würzburg, Nürnberg und Passau zu den besonders belasteten Strecken. Konkrete Brennpunkte sind der Kölner Ring, das Frankfurter Kreuz, die Strecke durch den Spessart sowie der Großraum Nürnberg und der Bereich rund um Regensburg und Deggendorf.

Gibt es am Wochenende Sperrungen, die direkt die A3 betreffen?

Ja. Wie WDR berichtet, ist am Sonntag, 20. September 2026, von 8 bis 14 Uhr im Kreuz Leverkusen die Verbindung von der A1 Richtung Euskirchen zur A3 nach Frankfurt gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert.

Welche Baustelle betrifft die A3 im Raum Frankfurt dauerhaft?

Zwischen dem Mönchhofdreieck und dem Wiesbadener Kreuz wird laut den vorliegenden Informationen von April bis Ende Oktober 2026 ein Fahrbahnabschnitt grundlegend erneuert. Bei hohem Verkehrsaufkommen sind zusätzliche Behinderungen möglich.

Muss ich an der deutsch-österreichischen Grenze bei Passau mit Wartezeiten rechnen?

Ja. Laut ADAC wird seit Mai 2025 an allen deutschen Grenzen bei der Einreise verschärft kontrolliert. Der Grenzübergang Suben (A3) ist besonders betroffen. Bei hohem Reiseaufkommen können sich Rückstaus bilden.

Wann muss ich auf der Autobahn die Rettungsgasse bilden?

Bereits dann, wenn der Verkehr stockt – nicht erst bei Blaulicht oder Martinshorn. Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen weichen nach links aus, alle anderen nach rechts. Das gilt auch in engen Baustellenbereichen, wo versetztes Fahren mit ausreichend Abstand empfohlen wird.

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