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A3-Stauwahnsinn: Was Pendler zwischen Köln und Frankfurt gerade wissen müssen

A3-Stau zwischen Köln und Frankfurt: Bauarbeiten bei Montabaur, NRW-Sperrungen und Dauerbrenner am Frankfurter Kreuz. Alle Infos für eure Fahrt im Main-Gebiet!

Redaktion
·
28. September 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 15 Stunden

Der Sound der Weltstadt – aber auf der A3 geht gerade nix!

Ihr wollt von Köln nach Frankfurt oder weiter Richtung Passau? Dann Ohren auf, liebe Frankfurter! Die A3 zählt zu den längsten und wichtigsten Autobahnen Deutschlands und verbindet Köln, Frankfurt, Würzburg, Nürnberg, Regensburg und Passau miteinander. Klar, dass da ordentlich was los ist – vor allem jetzt, wo Reiseverkehr, Pendler und Lastwagen gleichzeitig unterwegs sind.

Warum es auf der A3 so oft kracht und stockt

Die A3 durchquert mehrere Ballungsräume und trifft auf zahlreiche große Autobahnkreuze. Genau dort, wo Fahrzeuge von anderen Fernstraßen dazukommen oder abbiegen, bremst der Verkehr besonders gerne. Dazu kommt die Topografie: Zwischen Westerwald, Taunus und Spessart gibt’s längere Steigungen, bei denen vor allem Lastwagen an Tempo verlieren. Klingt nach Stau-Garantie? Ist es leider auch, wie reisereporter.de berichtet.

Rund um Köln wird’s schnell eng

Im Raum Köln ist die A3 Teil des Kölner Rings. Zwischen Kreuz Leverkusen, Kreuz Köln-Ost und Dreieck Heumar treffen A1, A4 und A59 aufeinander – da reicht schon eine kleine Störung, um den ganzen Ring lahmzulegen. Und dann geht’s weiter Richtung Süden ins Siebengebirge, wo es zwischen Siegburg, Bad Honnef und dem Westerwald ebenfalls regelmäßig stockt.

Aktuell kommt noch dazu: Laut WDR sind am Wochenende in NRW gleich mehrere Autobahnen wegen Bauarbeiten dicht. Die A40 ist bei Duisburg zwischen den Kreuzen Duisburg und Kaiserberg komplett gesperrt, dort werden zwei Brücken abgerissen. Auch bei Mülheim ist die A40 zeitweise zu, und die A42 bei Herne ist wegen des Brückenneubaus im Kreuz Herne dicht. Die großräumigen Umleitungen laufen dabei teilweise direkt über die A3 – wer also sowieso in der Gegend unterwegs ist, sollte definitiv mehr Zeit einplanen.

Zwischen Limburg und Frankfurt wird’s richtig zäh

Weiter südlich, rund um Limburg, ist die Autobahn besonders zu Stoßzeiten stark belastet. Und dann kommt der Klassiker: Wiesbadener Kreuz, Mönchhofdreieck und Frankfurter Kreuz – hier treffen A3, A5 und A66 aufeinander, dazu der Verkehr zum Flughafen Frankfurt. Da kann’s fast rund um die Uhr eng werden, wie reisereporter.de schreibt.

Noch ein Grund mehr für Verzögerungen: Zwischen der Anschlussstelle Montabaur und dem Autobahndreieck Dernbach laufen aktuell Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn. Nach Angaben der Autobahn GmbH wird werktags von 19 Uhr abends bis 5 Uhr morgens gearbeitet, der Verkehr läuft dann einstreifig am Baufeld vorbei. Zusätzlich ist während der Bauzeit die Zufahrt zur A3 Richtung Köln im Bereich des Obi-Kreisels gesperrt – hier gibt’s eine örtliche Umleitung über die Bedarfsumleitung U3 zur Anschlussstelle Ransbach-Baumbach. Die Richtungsfahrbahn nach Frankfurt bleibt von den Arbeiten unberührt. Am Wochenende, also freitagmorgens bis sonntags, wird laut Autobahn GmbH nicht gearbeitet.

Weiter Richtung Süden: Würzburg, Nürnberg und Co.

Auch jenseits von Frankfurt ist keine Entspannung in Sicht. Rund um Würzburg sorgen das Dreieck Würzburg-West, die Anschlussstellen Würzburg-Heidingsfeld und Würzburg/Randersacker sowie das Kreuz Biebelried, wo die A3 auf die A7 trifft, immer wieder für Rückstaus. Zwischen Würzburg und Nürnberg ist die A3 zwar inzwischen weitgehend sechsstreifig ausgebaut, trotzdem können Unfälle und Baustellen rund um Wiesentheid, Geiselwind oder Erlangen für längere Wartezeiten sorgen.

Im Großraum Nürnberg kreuzt die A3 gleich mehrere weitere Autobahnen: die A73, die A9 und die A6. Weiter Richtung Regensburg und Passau bleibt die Lage angespannt – besonders an Kreuzen wie Regensburg, wo die A93 dazukommt, oder rund um Deggendorf mit der Abzweigung zur A92.

Was heißt das jetzt für eure Fahrt?

Klar ist: Eine einzige Alternative für die komplette Strecke zwischen Köln und Passau gibt’s nicht. Zwischen Köln und dem Rhein-Main-Gebiet kann laut reisereporter.de die A61 über Koblenz eine großräumige Ausweichroute sein – für eine kurzfristige Stauumfahrung ist sie aber meist zu weit weg. Zwischen Frankfurt und Nürnberg gibt’s keine gleichwertige Parallelstrecke, Umwege über A45 oder A6 können je nach Startpunkt ordentlich Zeit kosten.

Unser Tipp: Vor der Abfahrt nicht nur die Lage direkt vor der Haustür checken, sondern auch rund um Köln, Frankfurt, Würzburg und Nürnberg. Radio Frankfurt hält euch wie immer auf dem Laufenden – das beste Programm im Main-Gebiet gibt’s natürlich mit den aktuellsten Verkehrsinfos für die Region!

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