
Frankfurts Fehlbelegungsabgabe hat seit 2016 rund 38 Millionen Euro eingebracht. Das Geld sichert günstigen Wohnraum für Berechtigte zu nur 5 Euro pro…
Frankfurt wächst, der Wohnungsmarkt bleibt angespannt – und genau deshalb ist diese Meldung so wichtig für euch alle hier im Main-Gebiet! Die Stadt Frankfurt zieht eine richtig positive Bilanz: Seit der Wiedereinführung der hessischen Fehlbelegungsabgabe vor genau zehn Jahren, also seit dem 1. Juli 2016, hat die Stadt abzüglich der Verwaltungskosten satte 38 Millionen Euro eingenommen. Geld, das direkt dem sozialen Wohnungsbau zugute kommt. Das ist der Sound der Weltstadt – hier wird angepackt!
Viele von euch fragen sich vielleicht: Was ist das überhaupt, diese Fehlbelegungsabgabe? Ganz einfach erklärt: Wer in einer Sozialwohnung lebt, aber inzwischen ein Einkommen hat, das eigentlich zu hoch dafür ist, der zahlt eine zusätzliche Abgabe. Das klingt erst mal streng – ist aber absolut fair. Denn Sozialwohnungen sollen Menschen zugutekommen, die sie wirklich brauchen.
Die Einnahmen aus dieser Abgabe fließen nicht einfach irgendwo ins Stadtbudget, sondern werden ganz gezielt eingesetzt: Frankfurt kauft damit sogenannte Belegungsrechte für Wohnungen. Das bedeutet: Die Stadt sichert sich das Recht, bestimmte Wohnungen an berechtigte Mieterinnen und Mieter zu vergeben – und das zu einem sehr attraktiven Preis.
In einer Stadt, in der Mieten auf dem freien Markt längst astronomische Höhen erreicht haben, klingt das fast zu gut, um wahr zu sein: Die gesicherten Wohnungen werden an Sozialwohnungsberechtigte für eine Einstiegsmiete von nur 5 Euro pro Quadratmeter vergeben. Planungsdezernent Marcus Gwechenberger (SPD) hat diese beeindruckende Bilanz offiziell bestätigt und betont damit den Erfolg des Programms.
Was bedeutet das konkret für Frankfurt? Hier ein kurzer Überblick:
Leistbares Wohnen ist eines der drängendsten Themen in unserer Stadt – das wissen wir alle. Der Wohnungsmarkt in Frankfurt gehört zu den teuersten in ganz Deutschland. Umso wichtiger ist es, dass die Stadt mit cleveren Instrumenten gegensteuert. Die Fehlbelegungsabgabe ist so ein Instrument: Sie sorgt dafür, dass der begrenzte Bestand an Sozialwohnungen tatsächlich bei denen ankommt, die ihn brauchen – und generiert gleichzeitig Mittel, um noch mehr bezahlbaren Wohnraum zu sichern.
Das ist keine trockene Stadtpolitik – das ist gelebte Solidarität mitten in Frankfurt. Und 38 Millionen Euro in zehn Jahren zeigen: Das System funktioniert. Wenn das so weitergeht, profitieren immer mehr Frankfurterinnen und Frankfurter davon.
Ihr seht: Eure Stadt tut einiges dafür, dass Frankfurt nicht nur für Banker und Besserverdienende lebenswert bleibt. Das beste Programm im Main-Gebiet – das gilt nicht nur für uns bei Radio Frankfurt, sondern offenbar auch für die Wohnungspolitik in unserer Stadt! Bleibt dran, bleibt informiert – und bleibt Frankfurt treu. Wir halten euch weiter auf dem Laufenden über alles, was eure Stadt bewegt.






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