
Wolfsburgs Frauen schießen Feyenoord Rotterdam im Europa Cup mit 7:0 ab – Cora Zicai trifft dreifach. Alle Tore und Infos zum Rückspiel am 10. November.
Was für ein Abend für die „Wölfinnen“! Der VfL Wolfsburg hat im Achtelfinal-Hinspiel des Europa Cups gegen Feyenoord Rotterdam ein echtes Statement abgeliefert. 7:0 – so deutlich stand es am Ende, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Die Tabellenzweite der Bundesliga ließ den Gästen aus den Niederlanden von Anfang an keine Chance.
Schon nach einer halben Stunde war die Partie entschieden. Lara Prasnikar brachte Wolfsburg bereits in der zweiten Minute per Foulelfmeter in Führung, wie der NDR berichtet. Danach übernahm Cora Zicai die Regie: Die Nationalspielerin traf in der 28. und 31. Minute gleich doppelt und machte wenig später sogar den dritten Treffer – laut dpa war sie mit ihren Toren in der 28., 31. und 36. Minute die dreifache Torschützin des Abends. Beim 4:0 kurz vor der Pause half zudem Feyenoords Schlussfrau Claire Dinkla mit einem Eigentor nach einem Zicai-Kopfball kräftig mit, wie der NDR schildert.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb der VfL auf Kurs. Prasnikar legte in der 49. Minute zum 5:0 nach, nachdem Zicai erneut ihre Gegenspielerin ausgespielt hatte. Für das halbe Dutzend sorgte Neuzugang Cecilie Floe Nielsen per Foulelfmeter in der 65. Minute, kurz nach ihrer Einwechslung. Den Schlusspunkt setzte ein Eigentor von Feyenoords Joni Paliama zum 7:0 in der 67. Minute, wie der NDR dokumentiert.
Besonders bemerkenswert: VfL-Trainerin Lerch hatte im Vergleich zum vorherigen 3:0-Sieg gegen den 1. FC Köln gleich sechs neue Spielerinnen in die Startelf beordert, berichtet der NDR. Unter anderem standen Sophia Kleinherne, Camilla Küver, Joelle Wedemeyer, Smilla Vallotto, Katharina Piljic und eben Torschützin Zicai von Beginn an auf dem Feld. Dass die Rotation trotzdem so reibungslos funktionierte, unterstreicht die aktuelle Form der „Wölfinnen“ – immerhin war es laut NDR bereits der siebte Sieg in Serie, wettbewerbsübergreifend betrachtet.
Für Feyenoord Rotterdam setzte sich derweil eine schwierige Phase fort. Die Niederländerinnen hatten laut NDR bereits ihre letzten vier Pflichtspiele verloren und stehen in der heimischen Liga auf dem vorletzten Tabellenplatz. Gegen den körperlich und spielerisch überlegenen VfL war von den Gästen über weite Strecken der Partie nichts zu sehen.
Nach diesem klaren Erfolg dürfte das Erreichen des Viertelfinals für Wolfsburg nur noch Formsache sein, wie die dpa einschätzt. Das Rückspiel in Rotterdam findet am 10. November statt, wie beide Quellen übereinstimmend berichten – laut NDR ist dort ein Anpfiff um 19 Uhr vorgesehen. Vorher wartet auf die Mannschaft aber noch eine andere wichtige Aufgabe: Im DFB-Pokal empfängt der VfL am kommenden Montag die TSG Hoffenheim, gegen die die Wolfsburgerinnen in dieser Saison bislang ihre einzige Liga-Niederlage kassiert hatten, wie der NDR ergänzt.
Mit dieser Kantersiegerin schickt Wolfsburg ein klares Signal in Richtung Europa Cup. Der Sound der Weltstadt und der Frankfurter Fußball-Fans schlägt jedenfalls höher, wenn deutsche Teams in Europa so überzeugend auftreten. Jetzt reinhören und dranbleiben – das beste Programm im Main-Gebiet hält euch über alle Entwicklungen auf dem Laufenden!






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