
Der Figuralchor Frankfurt feiert 2026 sein 60-jähriges Jubiläum mit sechs Konzerten, einer Uraufführung und einem neuen Leitbild für die Zukunft.
Sechs Jahrzehnte voller Musik, Leidenschaft und 100 Prozent Hingabe – der Figuralchor Frankfurt feiert 2026 sein 60-jähriges Bestehen. Gegründet wurde der Chor 1966 von Prof. Alois Ickstadt am Hessischen Rundfunk. Seitdem hat sich das Ensemble zu einem festen Bestandteil der Frankfurter Kulturlandschaft entwickelt. Heute zählt der Chor rund 70 Sängerinnen und Sänger – und er ist längst nicht am Ende seiner Entwicklung.
Seit 2016 leitet Paul Leonard Schäffer den Figuralchor Frankfurt. Wie frankfurt-live.com berichtet, hat das Ensemble unter seiner Führung ein unverwechselbares Profil erarbeitet: präzise Klangarbeit, dramaturgisch durchdachte Programme und ein Repertoire, das Bekanntes mit selten Gehörtem verbindet. Kooperationen mit renommierten Orchestern und Institutionen – darunter die Alte Oper Frankfurt – gehören dabei zum festen Selbstverständnis des Chores.
Das 60-jährige Jubiläum versteht der Figuralchor nicht nur als Feier, sondern als Anlass zur Reflexion. Nach Angaben von frankfurt-live.com betont Schäffer, dass das Ensemble im Jubiläumsjahr sehr bewusst über seine Identität nachgedacht habe – über Klang, Repertoire, Probenkultur und Verantwortung. Das Ergebnis: ein gemeinsam erarbeitetes Leitbild, mit dem sich alle Chormitglieder identifizieren können. Zudem entwickelt der Chor ein Schutzkonzept, das einen sicheren und respektvollen Rahmen für alle Mitwirkenden gewährleisten soll.
Vorstandsvorsitzender Dr. Jörg Christian Uhl unterstreicht laut frankfurt-live.com die langfristige Bedeutung dieser Schritte: 60 Jahre Figuralchor Frankfurt stünden nicht nur für musikalische Tradition, sondern auch für die Fähigkeit zur Erneuerung.
Die Jubiläumssaison 2026 umfasst sechs Konzerte. Den Auftakt bildete ein romantisches A-cappella-Programm im April im Haus der Chöre Frankfurt. Im Mai war der Chor als Live-Chor beim Filmkonzert „Fluch der Karibik“ in der Alten Oper zu erleben. Im weiteren Verlauf des Jahres stehen Joseph Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“ sowie Gustav Mahlers 2. Sinfonie auf dem Programm – letztere im Rahmen der Sinfoniekonzerte der Frankfurter Museums-Gesellschaft.
Das Herzstück des Jubiläumsjahres ist das Jubiläumskonzert am 27. September 2026 in der Heiliggeistkirche im Dominikanerkloster, bei dem Mendelssohn Bartholdys „Elias“ erklingt. Das Werk war laut frankfurt-live.com zugleich Ausgangspunkt für die vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung des Chores mit seinem Leitbild.
Das Finale der Jubiläumssaison im Dezember 2026 bringt Rheinbergers „Der Stern von Bethlehem“ in einer kammermusikalischen Fassung von Paul Leonard Schäffer – ergänzt durch die Uraufführung seines eigens zum Jubiläum komponierten „Magnificat“. Ein starkes Zeichen dafür, dass der Figuralchor Frankfurt nicht nur auf seine Geschichte zurückblickt, sondern aktiv Neues schafft.
Wer den Chor live erleben oder selbst mitsingen möchte: Alle Infos zu den Konzerten und zum Mitsingen gibt es direkt auf der Website des Figuralchors Frankfurt.






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