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345 Euro Miete für Azubis in Frankfurt – neues Wohnheim „Ursel“ kommt nach Niederursel!

In Frankfurt-Niederursel entsteht das Azubi-Wohnheim „Ursel“ mit sieben WGs für nur 345 Euro im Monat.

Redaktion
·
20. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 6 Tagen

Bezahlbar wohnen als Azubi in Frankfurt? Endlich tut sich was!

Frankfurt, du weißt es selbst: Bezahlbarer Wohnraum ist hier echtes Mangelgut – und das trifft Auszubildende besonders hart. Wer gerade seinen ersten Job lernt und dabei kein Vermögen verdient, hat auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt oft kaum eine Chance. Doch jetzt kommt Bewegung rein! Ein neues Projekt will Azubis im Main-Gebiet endlich unter die Arme greifen – und das mit einem ungewöhnlichen Finanzierungsmodell.

Das Projekt: Sieben Azubi-WGs in Niederursel

An der Hohemarkstraße in Frankfurt-Niederursel, ganz im Nordwesten der Stadt, soll per Umbau das Azubi-Wohnheim „Ursel“ entstehen. Dahinter steckt die halbstädtische Entwicklungsgesellschaft KEG, die dort sieben Azubi-WGs schaffen will. Der Mietpreis klingt für Frankfurter Verhältnisse fast unglaublich: 345 Euro im Monat. Das ist kein Tippfehler – das ist das erklärte Ziel des Projekts.

Wohnraum für Auszubildende wird in Frankfurt dringend gebraucht. Eine Machbarkeitsstudie, die die Stadt Frankfurt im Jahr 2023 in Auftrag gegeben hatte, machte das Problem schwarz auf weiß deutlich: Angebote für rund 1.900 Menschen fehlen allein in Frankfurt. Und das, obwohl die Stadt Investoren, die solchen Wohnraum schaffen, mit finanzieller Förderung unterstützt.

Warum hat sich so lange nichts getan?

Eigentlich sind sich Politik und Wirtschaftsverbände in Frankfurt einig: Es braucht mehr bezahlbare Zimmer für Azubis. Trotzdem ist jahrelang kaum etwas passiert. Das neue Wohnheim-Projekt der KEG könnte jetzt den Anstoß geben, den Frankfurt so dringend braucht. Unterstützt werden soll das Ganze auch durch ein Azubiwerk – ein Teil des ungewöhnlichen Finanzierungsmodells, das dieses Projekt von bisherigen Ansätzen unterscheidet.

Der Sound der Weltstadt braucht auch Fachkräfte von morgen

Frankfurt ist eine pulsierende Metropole – Der Sound der Weltstadt lebt auch davon, dass Menschen hier eine Zukunft aufbauen können. Azubis sind die Fachkräfte von morgen, und wenn sie sich das Wohnen in der Stadt schlicht nicht leisten können, verliert Frankfurt echte Talente. Deshalb ist das Wohnheim „Ursel“ mehr als nur ein Bauprojekt – es ist ein Signal.

Wenn bezahlbarer Azubi-Wohnraum endlich Realität wird, profitiert die ganze Stadt: Betriebe finden Nachwuchs, junge Menschen bekommen eine echte Chance – und Frankfurt bleibt das, was es ist: eine Stadt, in der man anpacken und durchstarten kann.

Was kommt als nächstes?

Das Projekt in Niederursel ist ein wichtiger erster Schritt. Sieben WGs sind kein Tropfen auf den heißen Stein, aber sie zeigen: Es geht, wenn man es wirklich will. Jetzt liegt es an Politik, Wirtschaft und weiteren Investoren, dem Beispiel der KEG zu folgen und mehr bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende in Frankfurt zu schaffen.

Bleibt gespannt – wir bei Radio Frankfurt halten euch auf dem Laufenden, wie sich das Projekt „Ursel“ entwickelt. Jetzt reinhören und keine News aus dem Main-Gebiet verpassen!

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