
Bis zu 29 Grad, teils sogar 30 Grad: Der Deutsche Wetterdienst meldet für Hessen ein spätsommerliches Comeback mit ungewöhnlich warmen Tagen bis in die neue…
Jacke aus, Sonnenbrille an – der Sommer gibt in Hessen noch lange nicht auf! Der Deutsche Wetterdienst meldet für die kommenden Tage ungewöhnlich hohe Temperaturen, die uns nochmal richtig ins Schwitzen bringen. Bis zu 29 Grad sind laut DWD in der Südwesthälfte Deutschlands drin, entlang des Oberrheins sogar bis zu 30 Grad. Und ihr wisst ja: Wenn’s am Oberrhein warm wird, kriegen wir hier im Rhein-Main-Gebiet auch unseren Teil davon ab!
Der Grund für dieses fulminante Spätsommer-Comeback: Eine Hochdruckbrücke zieht sich von Westeuropa über Mitteleuropa bis nach Russland. Mit dem Zustrom sehr warmer Luftmassen aus Südwesteuropa steigen die Temperaturen im Vergleich zu den Vortagen deutlich an. Laut DWD sind sogar Dekadenrekorde an einzelnen Stationen wahrscheinlich – möglicherweise könnte sogar der bundesweite Dekadenrekord von 32,2 Grad geknackt werden, der 2018 im sächsischen Klipphausen-Garsebach gemessen wurde.
Wer denkt, das war’s schon mit dem warmen Wetter, der irrt sich gewaltig! Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes entwickelt sich zu Wochenbeginn über dem östlichen Atlantik ein kräftiges Sturmtief. Weil aber ein blockierendes Hoch über Skandinavien liegt, zieht dieses Tief in Richtung Island ab – und schiebt dabei ab Dienstag erneut einen Schwall subtropischer Warmluft über West- und Mitteleuropa. Das bedeutet: Auch am Dienstag und Mittwoch sind im Westen örtlich Temperaturen bis zu 30 Grad möglich. Vor allem im Südwesten könnten mehrere Tage hintereinander die 30-Grad-Marke geknackt werden.
Der amtliche Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes bestätigt: Zwischen einem Hoch über Osteuropa und atlantischen Tiefs wird ungewöhnlich warme Luft herangeführt. Der Hochdruckeinfluss dominiert klar, nur der Norden und Nordwesten werden gelegentlich von Tiefausläufern gestreift. Örtlich kann es entlang von Donau und Nebenflüssen zu Nebel kommen, aber das ändert nichts am generellen Bild: Ruhiges und ungewöhnlich warmes Herbstwetter zieht durchs Land.
Ganz so schnell wird der Spätsommer aber wohl nicht komplett verschwinden. Erst in der zweiten Wochenhälfte könnte es laut DWD von Westen her zu einer allmählichen Abkühlung kommen. Dann sind zumindest vorübergehend schauerartige Niederschläge und einzelne Gewitter möglich, am ehesten in der Westhälfte Deutschlands. Die Unsicherheiten in den Wettermodellen nehmen dabei aber deutlich zu – ob auf die warme Phase auch nennenswerter Regen folgt, bleibt also abzuwarten.
Fest steht: Der Sommer zeigt sich Ende September nochmal von seiner besten Seite. Also nutzt die Zeit, schnappt euch Eis, Freibad oder einfach eine Runde Main-Ufer – bevor der Herbst dann doch noch richtig übernimmt!






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