
Tahzeeb Rahaman aus Frankfurt nahm als Kind am Deutschsommer teil – heute studiert sie Lehramt. Wie ein Sommerprogramm ihr Leben veränderte.
Manchmal braucht es nur einen Sommer, um alles zu verändern. Für Tahzeeb Rahaman war genau das der Fall. Die heute 20-jährige Frankfurterin nahm 2013 am Deutschsommer der Stiftung Polytechnische Gesellschaft teil – damals war sie gerade mal neun Jahre alt. Heute studiert sie Lehramt in Gießen und steht selbstbewusst vor der Klasse. Eine Geschichte, die zeigt, wie viel ein einziges Programm im Leben eines Kindes bewegen kann!
Der Deutschsommer ist ein Sprachförderprogramm der Stiftung Polytechnische Gesellschaft in Frankfurt. Kinder nutzen die Sommerferien, um spielerisch ihre Deutschkenntnisse zu verbessern – und das auf eine Art, die alles andere als trocken ist. Ob Hüpfspiele oder kreative Lernmethoden: Hier wird Sprache erlebt, nicht nur gepaukt. Und offensichtlich hinterlässt das Programm bleibende Eindrücke, denn die Stiftung bekommt regelmäßig positive Rückmeldungen von ehemaligen Teilnehmenden, die noch immer gern an jenen Sommer zurückdenken.
Tahzeeb Rahaman ist das beste Beispiel dafür, wie nachhaltig solche Erfahrungen wirken können. Als sie mit neun Jahren am Deutschsommer teilnahm, war sie noch ein schüchternes Mädchen. Was sie damals lernte und erlebte, hat sie bis heute nicht losgelassen – im Gegenteil. Die Inhalte und Erlebnisse aus dieser Zeit helfen ihr noch heute in ihrem Studium und im Umgang mit anderen Menschen.
Mittlerweile studiert die 20-Jährige Lehramt in Gießen und steht selbst vor Schulklassen. Der Kreis schließt sich also: Was ihr damals ein Programm mitgegeben hat, gibt sie nun selbst an die nächste Generation weiter. Genau das ist der Sound, den Frankfurt braucht – Menschen, die ihre Wurzeln kennen und daraus Kraft schöpfen!
Was Tahzeebs Geschichte so besonders macht: Der Deutschsommer hat ihr offensichtlich nicht nur sprachlich weitergeholfen, sondern auch persönlich. Aus einem schüchternen Kind wurde eine selbstbewusste junge Frau, die heute selbst andere unterrichten möchte. Das zeigt, dass Förderung weit über Grammatik und Vokabeln hinausgeht – es geht um Selbstvertrauen, Gemeinschaft und das Gefühl, dazuzugehören.
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft leistet mit dem Deutschsommer also echte Arbeit für Frankfurt und seine Kinder. Und Tahzeeb Rahaman ist der lebende Beweis dafür, dass dieses Engagement Früchte trägt – auch noch viele Jahre später.
Geschichten wie die von Tahzeeb machen deutlich, wie wichtig lokale Förderprogramme für unsere Stadt sind. Frankfurt ist bunt, vielfältig und voller Potenzial – und Programme wie der Deutschsommer helfen, dieses Potenzial zu entfalten. Wir von Radio Frankfurt finden: Das verdient Applaus! Habt ihr selbst Erfahrungen mit dem Deutschsommer gemacht oder kennt jemanden, dessen Leben dadurch beeinflusst wurde? Schreibt es uns – wir freuen uns auf eure Geschichten!






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