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Sonnenfinsternis beobachten: Das brauchst du wirklich – und das ist gefährlich!

Sonnenfinsternis beobachten ohne Augenschäden: Was du wirklich brauchst und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest, erfährst du hier.

Redaktion
·
19. Juli 2026
Bild ist mit Hilfe von KI generiert
Zuletzt aktualisiert: vor 6 Stunden

Augen auf – aber richtig!

Eine Sonnenfinsternis ist eines der coolsten astronomischen Ereignisse, die du mit eigenen Augen erleben kannst. Der Sound der Weltstadt trifft auf den Blick in den Himmel – und Frankfurt schaut gemeinsam nach oben! Doch bevor ihr euch das Spektakel gönnt, gibt es eine wichtige Sache, die ihr unbedingt wissen müsst: Das bloße Auge ist das gefährlichste Instrument, das du bei einer Sonnenfinsternis einsetzen kannst.

Klingt paradox? Ist es aber nicht. Selbst wenn 99 Prozent der Sonnenoberfläche vom Mond verdeckt sind, reicht die verbleibende Strahlung aus, um eure Netzhaut dauerhaft zu schädigen. Und das Fiese daran: Es tut im Moment gar nicht weh! Genau das macht es so gefährlich.

Warum die Sonne so tückisch ist

Prof. – ein Facharzt für Augenheilkunde – bringt es auf den Punkt: „Das Tückische ist, dass dieser Verbrennungsprozess im Moment des Geschehens überhaupt nicht wehtut.“ Ihr merkt also erst später, dass ihr euren Augen ernsthaften Schaden zugefügt habt. Zu spät, um gegenzusteuern.

Das bedeutet: Auch wenn die Sonne bei einer partiellen Sonnenfinsternis kleiner oder schwächer wirkt als sonst – sie ist es nicht. Die Strahlung, die auf eure Augen trifft, kann genauso schädlich sein wie an einem normalen Sonnentag. Schaut also niemals ungeschützt in die Sonne, egal wie bedeckt sie gerade erscheint!

Das brauchst du wirklich

Fachleute sind sich einig: Wer eine Sonnenfinsternis sicher beobachten möchte, muss sich hauptsächlich einen einzigen Gegenstand zulegen. Die Rede ist von speziellen Sonnenfinsternisbrillen – auch Sonnenfinsternisfilter genannt. Diese Brillen sind mit einem speziellen Filter ausgestattet, der die gefährliche Sonnenstrahlung auf ein sicheres Maß reduziert.

  • Sonnenfinsternisbrille: Das Must-have schlechthin. Achtet darauf, dass sie die Norm ISO 12312-2 erfüllt – nur dann ist sie wirklich sicher.
  • Keine Sonnenbrille als Ersatz: Eine normale Sonnenbrille – egal wie dunkel – schützt eure Augen NICHT ausreichend. Finger weg!
  • Keine selbst gebastelten Filter: Belichtete Fotofilme, CDs oder Ähnliches sind kein sicherer Schutz. Bitte nicht ausprobieren!

Was ihr auf keinen Fall tun solltet

Neben dem Blick mit bloßem Auge gibt es weitere No-Gos, die ihr unbedingt vermeiden solltet. Wer durch ein Fernglas, ein Teleskop oder eine Kamera ohne entsprechenden Spezialfilter in die Sonne schaut, riskiert ebenfalls schwere Augenschäden – sogar noch schlimmere als ohne optisches Hilfsmittel, weil die Linsen die Strahlung bündeln.

Also: Nur mit zertifizierter Schutzausrüstung in die Sonne schauen – und alle anderen darum herum ebenfalls darauf hinweisen. Denn das nächste astronomische Highlight kommt bestimmt, und das wollt ihr mit gesunden Augen erleben!

Fazit: Gut vorbereitet ist halb gewonnen

Eine Sonnenfinsternis ist ein unvergessliches Erlebnis – aber nur, wenn ihr es sicher genießt. Holt euch rechtzeitig eine zertifizierte Sonnenfinsternisbrille, informiert euch und genießt das Spektakel am Himmel ohne Risiko. Euer Sehvermögen ist es wert! Jetzt reinhören bei Radio Frankfurt – wir halten euch über alle spannenden Ereignisse im Main-Gebiet auf dem Laufenden.

Quellen


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