
Okarben will die Nidda renaturieren: Ortsvorsteher Sebastian Wollny kämpft dafür, dass die Menschen dort wieder schwimmen können. Alle Infos hier!
Stell dir vor, du lernst als Kind direkt im Fluss vor deiner Haustür schwimmen. Genau das war in Okarben einmal Realität – an der Nidda. Doch heute ist das kaum noch möglich, denn der Hang am Ufer ist schlicht zu steil. Das soll sich ändern! Ortsvorsteher Sebastian Wollny hat sich das Renaturierungsprojekt an der Nidda in Okarben fest vorgenommen.
Wer ist der Mann hinter der Idee? Sebastian Wollny ist seit seinem 16. Lebensjahr ehrenamtlich unterwegs – zuerst im Verein, dann in der Politik. Jetzt ist er bereits zum zweiten Mal Ortsvorsteher in Okarben. Sein Antrieb? Ganz einfach: „Ich mache gerne etwas für die Allgemeinheit“, sagt er selbst. Und als Ortsvorsteher ist er genau das – das Sprachrohr der Menschen vor Ort, für die kleinen und großen Wehwehchen des Alltags.
Früher war die Nidda in Okarben ein echter Treffpunkt. Generationen von Okarbenerinnen und Okarbenern haben dort schwimmen gelernt, das Wasser hat zum Verweilen eingeladen. Heute verhindert der zu steile Hang am Ufer genau das. Der Zugang zum Fluss ist schlicht nicht mehr möglich wie einst. Wollny will das ändern – durch Renaturierung. Das Ziel: Die Nidda soll wieder erlebbar werden, für alle!
Ein renaturierter Flussabschnitt bedeutet nicht nur mehr Lebensqualität für die Okarbenerinnen und Okarbener. Es geht auch um Natur, Artenvielfalt und ein Stück gelebte Heimat direkt vor der Tür. Wenn der Plan aufgeht, könnten schon bald wieder Menschen an – und vielleicht sogar in – der Nidda ihren Sommer genießen. Das wäre nicht nur ein Gewinn für Okarben, sondern für die gesamte Region rund um das Main-Gebiet.
Es ist genau diese Art von lokalem Engagement, die eine Gemeinschaft zusammenhält. Sebastian Wollny zeigt, dass man mit Herzblut und Ehrenamt wirklich etwas bewegen kann. Wir von Radio Frankfurt – der Sound der Weltstadt – finden: Solche Projekte verdienen Aufmerksamkeit und Unterstützung. Bleibt dran, wir halten euch auf dem Laufenden, wie es mit der Nidda in Okarben weitergeht!






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